MyMz
Anzeige

Fasching

Präsident kündigt seinen Abschied an

Beim Hofball in Nittenau reisten die Maschkerer in die 70er. Für Josef Süß war es der letzte Ball an der Spitze der Allotria.
Von Theresia Luft

Der Hofstaat der Allotria zieht beim Hofball ein. Foto: Theresia Luft
Der Hofstaat der Allotria zieht beim Hofball ein. Foto: Theresia Luft

Nittenau.Die Faschingsgesellschaft Allotria Nittenau feierte mit ihrem Hofball in die Regentalhalle ein kleines Jubiläum. Wie Präsident Josef Süß ankündigte, war es das zehnte Mal, dass der Hofball in der mottogerecht dekorierten Regentalhalle stattfand.

Eine sichtliche Freude war es für Süß, dass so viele das Motto „Zurück in die 70er, Flower Power – Woodstock“ umsetzten und sich dementsprechend maskierten. Vom Blumenkind, Schlaghosen, Blumen in Haar und kultigen Brillen war alles geboten, was an die Flower-Power-Zeit erinnerte. Sogar kultige Brillen wurden extra für den Hofball gestylt.

Auch die benachbarten Garden feierten mit

Mit einem „Nittenau Helau“ zog die Faschingsgesellschaft Allotria in die Halle ein und Präsident Süß übernahm die Begrüßung. Er freute sich über die vielen Ballbesucher und die Abordnung der FF Nittenau, die zu den Ballbesuchern zählte.

Eine besondere Ehre war es für Allotria auch, dass die Faschingsgesellschaft D’Rummlfelser aus den benachbarten Fischbach und die Narrhalla Rot-Weiß-Gold aus Rieden mit den Nittenauer den Faschingssamstag gebührend feierten. Die Moderation übernahm Vizepräsident Rupert Seebauer.

So schön war der Hofball der Allotria

Das diesjährige Prinzenpaar Julia I. und ihr Prinz Sandro I. stellte sich kurze vor und freute sich auf die letzten Tag der Faschingszeit. „Schön ist es, wenn ihr mitmacht, mit uns feiert und mit uns klatscht“, so das Prinzenpaar, bevor es mit dem obligatorischen Prinzenwalzer über das Parkett schwebte.

Zwischendurch musste Präsident Süß seine Narrenkappe auslösen, die er beim Auftritt in Bruck vergessen hatte.

Desweiteren ließ Süß verlauten, dass er im nächsten Jahr, also 2020, als Präsident aufhören werde und sich zurückziehen möchte. Er freue sich darauf, dann den Fasching als Ehrenpräsident – wenn er dazu gewählt werde – zu genießen. Die Nachfolge sei schon so gut wie geregelt, erklärte er außerdem.

Reaktionen

  • Larissa Pirzer:

    Dadurch, dass ihren Eltern das Vereinslokal der Allotria gehört, war Larissa Pirzer schon immer mit den Fasching verbunden. „Ich finde den Hofball einfach schön“, sagt sie.

  • Silvia Stangl:

    Ihr hat es besonders das Motto in diesem Jahr angetan. „Das Motto „Flower Power“ konnte man gut umsetzen“, erklärt sie. Auch das Programm und die Musik konnte bei ihr punkten.

In Nittenau und Umgebung ist der Hofball am Faschingssamstag immer ein Highlight, so Süß, der stolz darauf ist, dass Allotria auf ein aktives Präsidium zurück greifen kann, das immer zur Stelle ist und mit anpackt. „Sonst wär der ganze Faschings nichts“, so der Präsident, der 1974 Faschingsprinz mit seiner Frau war. Seit fast 40 Jahren steht er an der Spitze der Faschingsgesellschaft und hat sie sicher durch alle Stürme geführt. „Damals gab es in Nittenau noch 13 Bälle in der Faschingssaison und heute sind gerade einmal drei übrig geblieben“, erzählte Süß.

Fasching

Hoheiten übernahmen Macht in Nittenau

Mit Jubel und Gaudi stürmten Hofstaat, Garden und Bürger traditionell das Rathaus. So manche Anekdote sorgte für Heiterkeit.

Alles rund um den Fasching in Schwandorf lesen Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht