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Austausch

Schüler lernen fremde Kulturen kennen

Das Nittenauer Regental-Gymnasium pflegt intensive Kontakte ins Ausland – auch zu einer Partnerschule in Bangkok.

Erstmalig folgte in diesem Schuljahr eine Schülergruppe vom Regental-Gymnasium in Begleitung von Barbara Vielberth-Baer und Helga Hirschberger einer Einladung nach Bangkok.  Foto: Peter Michael Barstorfer-Klein
Erstmalig folgte in diesem Schuljahr eine Schülergruppe vom Regental-Gymnasium in Begleitung von Barbara Vielberth-Baer und Helga Hirschberger einer Einladung nach Bangkok. Foto: Peter Michael Barstorfer-Klein

Nittenau.Wer die Aktivitäten des Nittenauer Regental-Gymnasiums (RTG) aufmerksam verfolgt, weiß um die intensiven Auslandskontakte nach Belgien, USA, Tschechien, China und zum Rainbow House of Hope in Uganda. Erstmalig folgte nun in diesem Schuljahr eine siebenköpfige Schülergruppe in Begleitung von Barbara Vielberth-Baer und Helga Hirschberger einer Einladung nach Bangkok, wie die Schule mitteilte.

Die drei Mädchen und vier Jungs der Jahrgangsstufe 10 plus am RTG wurden in den Familien der Austauschpartner liebevoll aufgenommen und konnten so das alltägliche Leben in Thailand hautnah kennenlernen. Die Gruppe verbrachte viel Zeit in der Schule, die jeden Tag mit der obligatorischen Morgenzeremonie – Hymne, Gebet, Verlautbarungen – startet. Der eigentliche Unterricht beginnt um 8.30 Uhr. Für die deutschen Gäste waren spezielle Unterrichts-Stunden vorbereitet worden, um so die thailändische Kultur besser vermitteln zu können: Unterricht in der Landessprache, in traditioneller Musik und Tanz, Thaiboxen und Kochen. Aber auch europäischer Standardtanz stand auf dem Programm – wenn auch nicht in hierzulande üblichen Tanzhaltung, sondern, entsprechend den Moralvorstellungen, in gebührendem Abstand.

Das Programm

  • Ziele:

    Touristische Highlights für die Gäste sind ein Tagesausflug an den Chiemsee, eine Fahrt nach München, eine Führung im Freilichtmuseum Neusath-Perschen mit Maibaum-Aufstellen und Blasmusik, der Besuch eines Biobauernhofes und eine Kanufahrt auf dem Regen.

  • Kulinarik:

    Am letzten Tag wird gemeinsam bayrisch gekocht und zusammen gegessen.

Die ersten Schultage waren dem zweitägigen Sportfest inklusive Cheerleader-Wettbewerb gewidmet: Eine große Parade durch das umliegende Stadtgebiet führt dabei zur Schule, Schülergruppen trugen fantasievolle Kostüme (insgesamt waren mehr als 2600 Mädchen beteiligt) und Pauken und Trompeten zogen die Aufmerksamkeit aller Anwohner auf sich.

Auch touristische Attraktionen kamen bei der Reise nicht zu kurz. Die Nittenauer Gäste besichtigten Ayutthaya, die alte Königsmetropole, den Königspalast und die Tempelbezirke in Bangkok, dann Pattaya und den botanischen Garten, ein Museum –und es war auch Zeit für einen Sprung ins Meer.

Inzwischen sind sieben Schüler und Schülerinnen zusammen mit der Schulleiterin der Sainampeung-School und zwei Lehrerinnen zum Gegenbesuch im Regental-Gymnasium eingetroffen. Sie wurden im Rathaus von Nittenau herzlich mit einemWeißwurstfrühstück empfangen. Vorrangig steht der Schulbesuch im Fokus, immerhin unterscheiden sich die Unterrichtsstunden in beiden Ländern in zwei ganz wesentlichen Punkten: Hier nutzen die Lehrkräfte kein Mikrofon und die Schüler nutzten nicht pausenlos das Smartphone. Deutsch, Geografie, Kunst und Architektur sowie Musik werden auf Englisch in Extrastunden gelehrt, um den Gästen die deutsche Kultur intensiver vermitteln zu können. Außerdem sollen sie so auf die Führungen durch die Regensburger Altstadt und auch auf den Ausflug zur Walhalla vorbereitet werden.

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