MyMz
Anzeige

Festspiel

Schutz und Schirm für die Geisterwanderung

Die regionalen Fernsehsender TVA und OTV übenehmen die Schirmherrschaft über die 37. Saison der „Geisterwanderung“.
Von Ulrike Wolf

Per Handschlag wurde die Schirmherrschaft besiegelt zwischen dem Theater- und Festspielverein Nittenau (links: Vorstände Albert Meierhofer, Franziska Meißel) und Renate Pollinger (TVA) und Lothar Höher (OTV). Foto: Ulrike Wolf
Per Handschlag wurde die Schirmherrschaft besiegelt zwischen dem Theater- und Festspielverein Nittenau (links: Vorstände Albert Meierhofer, Franziska Meißel) und Renate Pollinger (TVA) und Lothar Höher (OTV). Foto: Ulrike Wolf

Nittenau.Die Geisterwanderung Nittenau geht in diesem Sommer bereits in ihre 37. Saison. Inzwischen sehen pro Vorstellung etwa 400 Zuschauer zu und wandern mit. Ein Schirmherr soll beim Festspiel für gutes Wetter sorgen. Im vergangenen Jahr war mit Werner Götzer ein Nittenauer Unternehmer dran, dieses Jahr fuhr eine Abordnung von über 20 Hexen, Patres und Edelmänner/frauen zum regionalen Fernsehsender TVA nach Regensburg. Dieser soll zusammen mit dem Amberger Sender OTV der neue Schirmherr sein. Ausgerüstet mit ihren Besen und natürlich einem Geschenk marschierten die Schauspieler in den Sender in der Hermann-Köhl-Straße.

Empfangen wurden sie von Lothar Höher, dem OTV-Chef und Renate Pollinger, der Geschäftsführerin von TVA. Im Sendestudio stellte Albert Meierhofer, der Vorsitzende des Theater- und Festspielvereins „der hochwohlgeborenen Fernsehmacherin in der Bezirkshauptstadt Regensburg, Renate Pollinger, und dem hochwohlgeborenen Fernsehmacher von Ammenberg, Lothar Höher, die Frage, ob sie das Festspiel beschirmen werden. Denn „das hochgerühmt´ Festspiel „Die Geisterwanderung zu Nittenau“ braucht Schutz und auch Schirm. Ohn dieselbn, wir wissens all, kann so ein Spiel zu nichts führn.“. Das sahen Renate Pollinger und Lothar Höher ein und sagten ja. „Wir haben ja schon Erfahrungen mit Festspielen.“ Bereits dreimal waren die Sender Schirmherr bei anderen Festspielen in Ostbayern.

„Edle Fraue, edler Herr, reicht uns die Hand zum Bund, es freuen sich die Stadt Nittenau, die Geister und der Hexenbund. Seid willkommen in der Rund“, beantwortete Meierhofer die Zusagen.

Als Geschenk brachte der Theater- und Festspielverein einen Korb voll Geisterbier und doppelt gebrannten Obstler von den Jugenbergbauern mit. Renate Pollinger bekam einen schön verzierten Besen überreicht. „Der muss das ganze Jahr im Büro stehenbleiben, das kontrollieren wir nach“, scherzte Meierhofer.

Lothar Höher meinte, die vielen Festspiele in Ostbayern seien ein Alleinstellungsmerkmal. Die Geisterwanderung als einziges Marschiertheater in Deutschland nehme eine Sonderstellung ein. Renate Pollinger freute sich über die angetragene Schirmherrschaft. „Wir kommen selbstverständlich zur Premiere. Ich selbst kenne das Spiel noch gar nicht und bin schon sehr gespannt.“ Auch Höher kennt die Geisterwanderung noch nicht und ist voller Vorfreude auf die Premiere.

Auch die beiden Sender haben natürlich ein besonderes Geschenk für den Verein. Für 30 000 Euro bekommen sie Sendezeit zur Werbung bei beiden Sendern. Albert Meierhofer gab noch ein Interview für TVA, das natürlich auch als Vorberichterstattung für das Festspiel gezeigt wird. Bevor es zum gemütlichen Teil überging, zeigte TVA noch den bereits produzierten Werbefilm.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht