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Nittenau

Slow Food mit Spargel im Brauereigasthof

Josef Scharl ist einer der bekanntesten Spargelbauern der Oberpfalz.
Von Dorothea Seitz-Dobler

Josef Scharl informierte beim Slow-Food-Regionaltisch über das
Josef Scharl informierte beim Slow-Food-Regionaltisch über das "weiße Gold" Spargel. Foto: sev

Nittenau.Beim Slow-Food-Regionaltisch im Brauereigasthof Jakob stellte er das Gemüse vor. Wirt Christoph Jakob präsentierte dazu ausgefallene Spargelkreationen. Landwirt Scharl aus Dachelhofen bei Schwandorf ist ein Pionier des Spargelanbaus. Er berichtete: „1988 bauten wir erstmals Spargel auf unserem Betrieb an. Die sandigen Böden und das milde Klima im Naabtal schienen sich für das edle Gemüse zu eignen.“ Der Schein trog nicht, mit dem „weißen Gold“ wurde in den Folgejahren eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Aufgrund der guten Qualität und der guten Nachfrage nach dem Spargel aus Dachelhofen konnte die anfangs geringe Anbaufläche auf mehrere Hektar ausgeweitet werden. Scharls landwirtschaftlicher Meisterbetrieb wirtschaftet nach den Richtlinien des kontrollierten integrierten Anbaus in Bayern: Das heißt, Produktion sowie innere und äußere Beschaffenheit des Spargels werden vom Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung in Bayern geprüft.

Weil der Slow-Food-Regionaltisch, den der Schwandorfer Christoph Wünsch betreut, sehr gut besucht war, hatten die Bedienungen alle Hände voll zu tun. Es gab drei Gänge und vorab frisches Brot mit gesalzener Butter. Christoph Jakob und sein Küchenteam servierten als ersten Gang hausgemachte Bio-Ziegenkäse-Tascherl mit eingelegtem Spargel. Danach wurde gebratenes Lachsforellenfilet mit Spargelragout aufgetragen, dazu gefüllte Zucchiniblüte und Erbsenpüree. Als Nachtisch gab es schließlich lauwarmes Spargel-Erdbeerragout mit Marachino, dazu frische Minze aus dem eigenen Garten und hausgemachtes Topfenmousse. (sev)

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