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Oberviechtach

Blutarmut meist Folge einer Krankheit oder Störung

Die Fragen wollten nicht ausgehen, auf jede hatte Dr. Stanislav Fezev eine verständliche Antwort parat.

Dr. Stanislav Fezev beim Vortrag über Blutarmut Foto: Eva-Maria Zitzmann
Dr. Stanislav Fezev beim Vortrag über Blutarmut Foto: Eva-Maria Zitzmann

Oberviechtach.Bei seiner „Klinik im Dialog“-Premiere traf der Facharzt für Innere Medizin, der seit Ende 2018 an der Asklepios Klinik Oberviechtach tätig ist, mit dem Vortrag „Blutarmut (Anämie) – woher sie kommt und was man dagegen tun kann“ ins Schwarze: Ein sehr gut gefüllter Vortragssaal und interessierte Besucher, die sich während des Vortrags und in der Diskussion davon überzeugen konnten, dass Dr. Fezev weiß, wovon er spricht.

In einer kurzweiligen Präsentation spannte der Mediziner einen weiten Bogen von der Definition, den Symptomen und den Ursachen der Blutarmut über die einzelnen Formen der Anämie bis hin zur Behandlung und vor allem zu den vorbeugenden Maßnahmen, um einer schweren Erkrankung entgegenzutreten. Körperliche und geistige Aktivität, ausgewogene Ernährung plus regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind immer besser als die meisten altbekannten Rezepte, Allheilmittel, Multivitaminpräparate aus der Drogerie und Wissen von „Dr. Google“. Man ist ständig müde, die Gesichtsfarbe ist auffallend blass. Schwindel, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit und ein schneller Herzschlag – wenn diese Symptome dauerhaft auftreten, kann eine Blutarmut dafür verantwortlich sein. Mögliche Ursache ist in den meisten Fällen Eisenmangel, aber auch eine versteckte Blutung, Vitamin B12- und Folsäure-Mangel und eine Vielzahl von Erkrankungen der Nieren und des Knochenmarks können eine Blutarmut bedingen. Dazu Dr. Fezev: „Eine Anämie ist stets nur die Folge einer Erkrankung oder Störung, was es bei Diagnose und Therapie zu beachten gilt.“

In der Folge, so der Facharzt der Inneren Medizin, müsse auf der Basis einer ausführlichen und schnellen Diagnostik und Abklärung häufig zuerst die zugrundeliegende Erkrankung behandelt werden. Dann bessere sich auch meist die Anämie.

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