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Erfolg

Durch teils stürmische See zum Abi gesegelt

83 Abiturienten verlassen das Ortenburg-Gymnasiun. Redner hatten die Abwanderung der Absolventen aus der Heimat im Blick.
Von Georg Lang

Schulleiter Ludwig Pfeiffer (rechts) und Oberstufenkoordinator Stephan Sturm (links) würdigten zusammen mit 2. Bürgermeisterin Christa Zapf (Zweite von rechts) die Leistungen der erfolgreichsten Absolventen (Notenschnitt von 1,3 bis 1,5).  Foto: Georg Lang
Schulleiter Ludwig Pfeiffer (rechts) und Oberstufenkoordinator Stephan Sturm (links) würdigten zusammen mit 2. Bürgermeisterin Christa Zapf (Zweite von rechts) die Leistungen der erfolgreichsten Absolventen (Notenschnitt von 1,3 bis 1,5). Foto: Georg Lang

Oberviechtach.„Pirats of the CarABIan – endlich ist der Fluch vorbei!“ So lautet das Motto der 83 Absolventen des Ortenburg-Gymnasiums in ihrer Abizeitung. Das Bild von den Piraten und der Schifffahrt geisterte auch durch manche Rede bei der Entlassfeier und Schulleiter Ludwig Pfeiffer konnte nicht umhin, einerseits die Zielstrebigkeit auf dem Meer zu loben, andererseits aber auch bei einzelnen Seefahrern während der Schulzeit den Verlust von Kompass und Sextanten zu monieren.

Bei ihrer künftigen Orientierung in Studium und Beruf sollten die Jugendlichen den Weg zurück in den Landkreis nicht aus dem Auge verlieren, mahnten stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl und Elternbeiratsvorsitzender Hans Steinsdorfer. Der Landkreis Schwandorf biete eine hohe Lebensqualität und hoch qualifizierte Arbeitsplätze.

Mit dem schwungvollen „Flashpoint“ eröffnete die Big Band mit Einsatz zahlreicher Abiturienten die Feier in der OGO-Sporthalle, wo Oberstufenkoordinator Stephan Sturm neben den Schülern und ihren Angehörigen auch zahlreiche Ehrengäste willkommen hieß. Sturm ließ die achtjährige Gymnasialzeit Revue passieren und dankte insbesondere seinem Vorgänger in der Betreuung des Abiturjahrgangs, Oberstudienrat Alexander Krämer, der zum Halbjahr in die Schulleitung eines Deggendorfer Gymnasiums gewechselt hatte.

Dass die Schulabgänger „nicht nur auf Noten geschielt hatten“, wie Landrat Kimmerl sich ausdrückte, sondern vielfaches Engagement gezeigt haben, wurde in der Ehrung von 25 Abiturienten deutlich, die sich während ihrer Schulzeit vielfältig in das gesellschaftliche Leben am Gymnasium, aber auch in ihrem Heimatort eingebracht hatten. Dafür hatte der Elternbeirat Anerkennungspräsente mitgebracht.

Oberviechtachs 2. Bürgermeisterin Christa Zapf und Niedermurachs Bürgermeister Martin Prey würdigten in ihren Grußworten die Ausbildung an der „ortsnahen Schule“ und dankten dem Lehrerkollegium, dass sie den Abi-Jahrgang auch durch „stürmisches Fahrwasser“ gelenkt hätten. „Bleiben Sie Ihrer Heimat treu!“, mahnte Bürgermeister Prey in seinem Plädoyer für Lebensqualität auf dem Lande.

Ulrich Wohlgemuth rückte als Vorstandsmitglied den Förderverein „Ortenburger“ ins Blickfeld und legte den Jugendlichen den Beitritt nahe. Die Schülersprecher Evi Graf und Roman Fischer dankten für die Zusammenarbeit, während die Abiturrede von Regina Graf und Norwin Dirscherl auf launige Weise das vielfach praktizierte „Last-Minute-Prinzip“ des Jahrgangs ins Blickfeld rückte.

Die erfolgreichsten Abiturienten

Notenschnitt: 1,3: Veronika Graf, David Reichl, Julia Roßmann, Julius Schönberger, Nadine Spachtholz; 1,4: Martin Bogner, Ronja Bronold; 1,5: Milena Eichermüller und Leonhard Lippert.

Sie erhielten den OGO-Ehrenpreis, den Bildband der Stadt und das e-fellows-Stipendium. Für die besten Abiturienten in den Fachprüfungen gab es ebenfalls Auszeichnungen.

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