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Soziales

„Jeder Bürger sollte sich engagieren“

In der Fachschule für Demokratie in Oberviechtach standen Flucht und Integration im Fokus und das Kolping-Mobil vor der Tür.

Der Info-Truck von Kolping machte für zwei Tage Station in Oberviechtach Foto: M. Heinisch
Der Info-Truck von Kolping machte für zwei Tage Station in Oberviechtach Foto: M. Heinisch

Oberviechtach. OberviechtachDas Engagement der Berufsfachschulen für Demokratie und Toleranz geht ungebremst weiter. Nach einem praktisch orientierten Workshop zum Thema Rassismus und Diskriminierung am 9. Januar und der Ausstellung „Demokratie stärken – Rassismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung vom 18. Februar bis 1. März in der Aula kam nun die Kolping-Roadshow Integration für zwei Tage an die Schule.

Der aufsehenerregende Info-Truck mit einem pädagogischen Konzept und vielfältigen Informationen zu Flucht, Migration und Integration, stand direkt vor der Haustür der Berufsfachschulen und hielt für jede Altersgruppe konkrete Angebote bereit: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln, multimediale Elemente und Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration. Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten wurden ebenso gezeigt wie gelungene Integration.

Das Infomobil wurde von zwei Fachkräften (Luisa von den Bosch und Mohammad Habibi) begleitet, die kompetent für Fragen rund um die Thematik zur Verfügung standen. Alle Klassen konnten die Roadshow 45 Minuten lang besuchen. Außerdem fand am 21. März eine zweistündige Schulung für Lehrkräfte und künftige Multiplikatoren statt.

Oberviechtach war übrigens mit Regen bislang die einzige Schule in Bayern, welche von der Roadshow 2019 angefahren wurde. Das Infomobil ist unter der Schirmherrschaft des Kolping-Netzwerks für Geflüchtete unterwegs. Die Aktion wird unterstützt und gefördert vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und dem Verband der Kolping-Bildungsunternehmen sowie kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

Außenstellenleiter Studiendirektor Thomas Schiller sagte: „Mit den drei Veranstaltungen wollten wir erreichen, dass die Schüler erkennen: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern fordert das Engagement aller Bürger."

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