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Planungen stießen in Maxhütte auf Kritik

Die Bauleitverfahren St. Barbara und Winkerling-West sind genehmigt. Das Baugebiet „Zum Schwarzerberg“ sorgte für Diskussion.
Von Norbert Wanner

Die lange geplante Sanierung der Raffastraße in Roding wird unter anderem angegangen.
Die lange geplante Sanierung der Raffastraße in Roding wird unter anderem angegangen. Foto: Norbert Wanner

Maxhütte-Haidhof.Jeweils einstimmig schloss der Stadtrat das Bauleitverfahren für die Erweiterung des Kindergartens St. Barbara und des Baugebietes Winkerling-West um eine Parzelle ab. Zwei Gegenstimmern gab es beim Abschluss der Bauleitplanung für das Baugebiet „Zum Schwarzerberg“ (mit sechs Parzellen) in Meßnerskreith. Dr. Franz Schmidkunz sah in der Planung geradezu „eine Vorlage“ für eine mögliche Erweiterung des Areals, statt eines Abschlusses, wie die Verwaltung argumentierte. Außerdem hatte sich laut Baumamtsleiter Johannes Ortner ein Anlieger von dort an die Stadt gewandt, weil er für sich die Gefahr von Überschwemmungen sah.

Wegen der „steilen Hanglage“ des Geländes sei bei starkem Regen die Ableitung von Regenwasser ein Problem. Laut Ortner wurde dafür das Konzept entsprechend angepasst. Eine Stellungnahme als Nachbargemeinde galt es zu den Planungen des Interkommunalen Gewerbegebietes von Schwandorf/Wackersdorf an der A93 abzugeben. Bei einer Gegenstimmer beschränkte man sich darauf, vor allem zum Punkt Einzelhandel festzustellen, dass das „empfindliche Einzelhandelsgefüge“ im Städtedreieck nicht gestört werden darf. Dr. Schmidkunz wies in einem ausführlichen Beitrag daraufhin, dass die Planung großflächige Rodungen erfordere, die auch das angrenzende „Naturschutzgebiet Hirtlohweiher“ gefährden würden. Vier folgende Beschlüsse waren einmütige Formsache. Im Rahmen der Sanierung der Turnhalle der Mittelschule wird für 171 683 Euro ein Bockheizkraftwerk installiert und für knapp 500 000 Euro wurden Handwerkerleistungen vergeben. Angegangen wird die lange geplante Sanierung der Raffastraße in Roding.

Politik

Maxhütter Rat ist gegen Gewerbegebiet

Die Teublitzer Planung wurde im Stadtrat abgelehnt. Nach einer Diskussion kommt die Baumschutzverordnung in reduzierter Form.

Insgesamt erwartet die Verwaltung anrechenbare Kosten von 1,3 Millionen Euro und der Rat vergab den Planungsauftrag. Nachdem die Fördermittel für das Mehrgenerationenhaus zum Jahresende auslaufen wurde beschlossen einen neuen Antrag zu stellen, der bis 2028 eine Fördersumme von 5000 Euro pro Jahr sichert. Dass die Verwaltung mit Bäumen auf städtischen Flächen sorgsam umgeht, zeigte die Bekanntgabe von Bürgermeister Rudolf Seidl, zu eine Silberweide in Verau und einer Winterlinde im Ortsteil Roding. Beide Bäume sind derzeit nicht „verkehrssicher“ und werden aber laut Seidl durch baumpflegerische Maßnahmen erhalten, die laut vorliegenden Gutachten einen Rückschnitt erfordern. Weiter gab Seidl bekannt, dass die AfD am 27. August zu einem „Bürgerdialog“ in die Stadthalle lädt. Eine Ablehnung sei nicht möglich, als Partei im Parlament habe die AfD einen „öffentlich-rechtlichen“ Anspruch. Im Rahmen der Anfragen regte Berthold Kick an den Vereinen Planungssicherheit des Weihnachtsmarktes zu geben, da die Planungen spätestens September beginnen müssten.

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