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Kultur

Begeisterung für die Kultur wecken

Das Centrum Bavaria Bohemia wird seiner Zielsetzung als grenzüberschreitende Kulturdrehscheibe immer mehr gerecht.
Von Ralf Gohlke

Ein mittlerweile stattliches Team an hauptberuflich und ehrenamtlich Tätigen garantiert die Umsetzung der zahlreichen, verschiedenen, grenzüberschreitenden Projekte des Centrum Bavaria Bohemia.  Foto: Ralf Gohlke
Ein mittlerweile stattliches Team an hauptberuflich und ehrenamtlich Tätigen garantiert die Umsetzung der zahlreichen, verschiedenen, grenzüberschreitenden Projekte des Centrum Bavaria Bohemia. Foto: Ralf Gohlke

Schönsee.Das großflächige Banner am Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee wirkt fast wie ein Teil der Fassade. Trotzdem ist es „nur“ die Werbung für das Projekt „Barockregion Bayern-Böhmen“, die noch bis Ende September 2020 läuft. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit „Plzen 2015 z.ú“ und „KULTURISTA z.ú“, initiiert und umgesetzt wurde, gehörte mit zur positiven Bilanz für das Jahr 2018, die der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

„Heute strahlen wir um die Wette mit der Sonne, angesichts unserer hervorragenden Jahresbilanz“, meint Irene Träxler. In ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Trägervereins Bavaria Bohemia e.V. eröffnete sie die offizielle Präsentation, gab das Wort aber gleich weiter an die Leiterin des CeBB, Dr. Veronika Hofinger. Sie verdeutlichte noch einmal die Zielsetzungen. Dazu gehören unter anderem das Wecken der Begeisterung für die Kultur bei der Bevölkerung der Grenzbereiche, Sprachbarrieren abzubauen und gut nachbarschaftlichte Beziehungen zu knüpfen und zu fördern.

Zu den Schwerpunkten habe diesbezüglich das Projekt „Von der Paneuropa-Idee ins gemeinsame Europäische Haus – Begegnungsveranstaltungen im Jubiläumsjahr 2018“ gezählt. Zu den zahlreichen Veranstaltungen dazu gehörte auch das 1. Bayerisch-Böhmische Freundschaftsfest. Ausgebaut werden konnte die Kooperation mit dem Westböhmischen Barockfestival, so dass 2019 erstmals ein Bayerisch-Böhmisches Barockfestival unter Beteiligung von drei bayerischen Nachbarregionen stattfinden könne.

Veronika Hofinger beeindruckte auch mit dem nüchternen Zahlenwerk, angefangen bei rund 14 000 Besuchern, 322 Nichtöffentlichen Terminen, 1200 Teilnehmern an Veranstaltungen zu „Kultur ohne Grenzen“ oder 181 Anfragen bei der Koordinierungsstelle für den bayerisch-tschechischen kulturellen Austausch im Auftrag der beiden Ministerien für Bildung, Unterricht und Kultur.

Nur knapp an einem neuen Rekord vorbei schrammte die Zahl der rund 1,6 Millionen Zugriffe auf die Internet-Plattform bbkult.net, die heuer eine modernere Oberfläche erhalten soll. Ausführlich widmete sie sich der Finanzierung, die auf einem „Mehrsäulenmodell“ beruhe, welche die Arbeit erleichtere. Zusammenfassend bedankte sie sich bei allen Unterstützern sowie den haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern. Den Dank gaben Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeisterin Birgit Höcherl an Dr. Hofinger zurück, die ebenfalls hervorragende Arbeit leiste.

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