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Schwandorf begrüßt neuen VHS-Leiter

André Meidenbauer übernimmt die Leitung der VHS. Erhard Sailer geht nach 27 Jahren in den Ruhestand.
Von Johannes Hartl

André Meidenbauer ist der neue VHS-Geschäftsführer.
André Meidenbauer ist der neue VHS-Geschäftsführer. Foto: Johannes Hartl

Schwandorf.An der Spitze der Schwandorfer Volkshochschule steht ein neues Gesicht. Bei einem Pressetermin stellte Oberbürgermeister Andreas Feller André Meidenbauer als neuen Geschäftsführer vor. Der Pädagoge und Politikwissenschaftler übernimmt künftig die Leitung von Erhard Sailer, der heuer nach 27 Jahren in den Ruhestand geht.

OB Feller betonte, dass Meidenbauer in „große Fußstapfen“ trete. Die VHS sei eine „sehr, sehr wichtige Einrichtung für uns in der Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus“, sagte er. Auch Franz-Xaver Huber, der ehrenamtliche VHS-Leiter, konnte das nur unterstreichen. „Diesen guten Ruf zu festigen und zu mehren, ist gar nicht so leicht, denn es ist ein relativ hohes Niveau“, sagte Huber. Umso mehr freue es ihn, „dass wir wieder jemanden gefunden haben, der sich für die VHS begeistert“.

Wirtschaft

Der Bildungsunternehmer hat dazugelernt

Hubert Döpfer und seine 800 Mitarbeiter sind bislang gut durch die Krise gekommen. Homeoffice hat den Schwandorfer überzeugt.

Meidenbauer selbst hat an der Universität Regensburg studiert und war in verschiedenen Bereichen der Bildungsarbeit tätig. Zuletzt arbeitete er in München als Geschäftsführer bei einem Dachverband für das duale Studium an den bayerischen Fachhochschulen. Doch nun hat es den zweifachen Vater, der einst in Wackersdorf aufgewachsen ist, wieder zurück in die Region verschlagen.

Fast zwei Monate hatte Meidenbauer bereits Zeit, sich während der Corona-Krise in Schwandorf einzuarbeiten. Die VHS weiter so gut auf Kurs zu halten, ist aber freilich nur ein Teilaspekt seiner Aufgaben. Denn in der Zukunft liegen auch große Projekte: die Digitalisierung oder die Bewältigung des demografischen Wandels, um das Angebot für die nächsten Generationen anzupassen, sind da etwa zwei Stichworte.

Zudem kann sich Meidenbauer vorstellen, in der politischen Bildung „Akzente zu setzen“ oder die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ weiter zu intensivieren. „Wobei das Angebot natürlich schon sehr, sehr breit aufgestellt ist“, wie er betonte. „Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es in diesen Bereichen noch ergänzt wird.“

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