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Unterhaltung

Bierprobe macht Lust auf mehr

Vom 30. Juni bis 2. Juli ist wieder Kirwa beim Kirchawirt in Haselbach mit Kirwabaum, Kirwapaaren und Blasmusik.

Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf hatte gekonnt das erste Fass Kirwabier angezapft. Foto: Merl
Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf hatte gekonnt das erste Fass Kirwabier angezapft. Foto: Merl

Schwandorf.Die Haselbacher Kirwa findet heuer vom 30. Juni bis 2. Juli statt. Weil dazu natürlich auch süffiges Bier gehört, hatte die Schlossbrauerei Naabeck zur Bierprobe geladen. Zudem betreibt heuer die Wirtsfamilie Geiger zehn Jahre den Kirchawirt. Ebenfalls seit zehn Jahren wird die Haselbacher Kirwa wieder in traditionellem Rahmen – mit Kirwabaum, Kirwapaaren und Blasmusik – gefeiert.

Aus diesem Anlass hatte die Wirtsfamilie Geiger das ganze Dorf zur Bierprobe geladen. Viele Haselbacher, darunter die Übernachtungs- und Stammgäste und viele Eltern der Kirwapaare, waren der Einladung gefolgt. Erstmals wurde im neuen „Wirtsstadl“ gefeiert, dessen Errichtung Andreas Geiger auch als Beitrag gegen das „Wirtshaussterben“ auf dem Land versteht.

Verkaufsleiter Peter Neidl beschrieb das Kirwabier als „goldfarbenes, feinwürziges Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,1 Prozent, das mit reinem Felsquellwasser gebraut worden ist“. Er dankte allen, die zum Gelingen der Kirwa ihren Beitrag leisteten. Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf zapfte das erste Fass Bier gekonnt an und wünschte der Haselbacher Kirwa einen guten Verlauf und vor allem gutes Wetter. „Die Haselbacher Kirwa ist eine traditionelle Kirwa im besten Sinne des Wortes und trägt viel zur Identitätsstiftung im Dorf bei“, sagte die Bürgermeisterin. Besonders freute es sie, dass sich so viele Kirwapaare beteiligten. Eine besondere Note erhielt die Bierprobe durch die „Hoslbocher Feierwehrkapelln“. Sie spielte die Kirwapaare mit dem Fuhrmannsmarsch zum Wirt und derbleckte mit diversen Einlagen die Gäste.

Beginn der Kirwa ist am Samstag mit dem Aufstellen des Kirwabaums. Danach sind alle Helfer zu Brotzeit und Freibier eingeladen. Für alles andere, was zu einer Kirwa gehört, ist bestens gesorgt: Gutes Essen und Trinken, Musik, zu der man sich noch unterhalten kann, Schießbude, Losbude und Süßigkeitenstand für die Kinder. Die Kirwapaare führen ihre Tänze am Kirwasonntag um 15 und 19 Uhr sowie am Kirwamontag um 19 Uhr auf dem großen Tanzboden vor. Fünf Musikkapellen spielen auf: Samstag, 19 Uhr: Oberpfalz-Sound; Sonntag, 11 Uhr: Schwandorfer Blasmusik (umrahmt auch den Festgottesdienst um 10 Uhr), 15 Uhr Schnarndorfer Musikanten, 19 Uhr Neukirchner Blasmusik. Montag, 19 Uhr Bayrisch Blech. (sam)

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