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Natur

Die Geheimnisse der Imkerei gelüftet

Viele Besucher informierten sich am Tag der offenen Tür des Imkervereins Schwandorf über Bienen und das Naturprodukt Honig.

Die Besucher konnten das Leben im Schaubienenstock verfolgen.
Die Besucher konnten das Leben im Schaubienenstock verfolgen. Foto: srg

Schwandorf.Der Imkerverein Schwandorf veranstaltete am vergangenen Sonntag im Bienenheim in Niederhof einen Tag der offenen Tür. Von 11 Uhr bis 18 Uhr konnten sich die Besucher in die Geheimnisse der Imkerei einweihen lassen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Naturprodukt Bienenhonig.

Der Verein bot allen Interessierten einen Einblick in die Arbeit des Imkers. Außerdem wurden die Besucher auf die Bedeutung der Bienen für die Natur in den Vorführungen hingewiesen. In einem Schaukasten konnten die Besucher das Leben eines Bienenvolkes in einem Bienenstock verfolgen. Die Imker gaben auch Auskunft über alle notwendigen Geräte für die Honigernte.

„Honig gibt es nicht ohne Biene. Honig und Honigbiene gehören unzertrennlich zusammen“, sagte Zuchtwart Johann Kagerer.

Honig ist kein Fertigprodukt der Natur! Erst durch die Arbeit der Bienen wird der süße Nektar der Blüten aus Gärten, Wiesen und Feldern zu hellem Blütenhonig verwandelt. Aus dem Honigtau von Blättern, Nadeln und Zweigen, besonders der Waldbäume, entsteht der dunkle Blatt- und Waldhonig.

Der Bienenhonig ist ein vielseitiges Naturprodukt und enthält Enzyme, Vitamine, Mineralien, Säuren, Aminosäuren, Hormone, Inhibine, Aromastoffe, Kohlenhydrate und Wasser. Die weiteren Bienenerzeugnisse sind Blütenpollen, Propolis, Bienenwachs und Gelee Royal (Futter für die Bienenkönigin). Ein Königinnen- und Ablegermarkt sowie Produkte aus dem Bienenstock, wie Met, Salben usw. rundeten das Angebot ab. (srg)

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