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Ehrenamt

Großer Bahnhof für Schober

Ernst Schober hat sich 44 Jahre lang für den Sport engagiert. Mit vielen Freunden feierte er am Samstag seinen 70. Geburtstag
Von Max Schmid

Ernst Schober (Vierter von links) feierte mit seinen Gästen seinen 70. Geburtstag im Schützenheim der Eichhornschützen. Hans Reiger und Stefan Reiger spielten dazu zünftig auf.  Foto: smx
Ernst Schober (Vierter von links) feierte mit seinen Gästen seinen 70. Geburtstag im Schützenheim der Eichhornschützen. Hans Reiger und Stefan Reiger spielten dazu zünftig auf. Foto: smx

Schwandorf.Ernst Schober feierte mit Familie und Freunden, mit Menschen, die ihn viele Jahre im Ehrenamt begleitet haben. Der 70. Geburtstag sei für ihn ein Moment, innezuhalten und mit Dankbarkeit und Ehrfurcht zu feiern. Der Jubilar verzichtete bewusst darauf, jeden der Gäste einzeln zu begrüßen, entbot aber dem Bürgermeister der Partnerstadt Sokolov, Jan Picka, und Pater Francis vom Kreuzberg einen besonderen Gruß.

Der Kreis der Gäste, die sich am Samstag im Vereinsheim der Eichhornschützen einfanden, um Ernst Schober zu seinem 70. Geburtstag zu gratulieren, war hochkarätig: Der Landkreis war mit Landrat Thomas Ebeling und seinem Stellvertreter Jakob Scharf vertreten und auch Altlandrat Hans Schuierer hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Jubilar persönlich zu gratulieren. Ebeling hob in seinem Grußwort das große Engagement Schobers für das Partnerschaftskomitee Schwandorf-Sokolov hervor sowie seinen Einsatz für den Sport während seiner zehnjährigen Amtszeit als Vorsitzender des Landkreissportverbandes. Auch menschlich habe beim Jubilar Ernst Schober immer alles gepasst, er sei ein guter Freund geworden.

Geschätzter Bürger

Oberbürgermeister Andreas Feller, der gemeinsam mit Ehefrau und seiner zweiten Stellvertreterin Martina Engelhardt-Kopf gekommen war, zeigte sich davon überzeugt, dass die Jungen im Sport heute noch auf die Älteren hören. Feller bestätigte, dass ihm Schober während seiner Amtszeit immer zur Seite gestanden habe und bedankte sich beim Jubilar für das vielseitige Engagement. Altoberbürgermeister Helmut Hey würdigte Schober als geschätztes Mitglied der Schwandorfer Bürgergesellschaft. Hinter 70 Jahren steckten eine lange Zeit und ein langer gemeinsamer Weg in einer Stadt, deren Gesellschaft überschaubar sei und in der man aktiv mitgestalten könne.

Die Zusammenarbeit mit Schober sei nicht immer einfach gewesen, aber es war angenehm, mit ihm zu verhandeln, sagte Hey und dankte dem Jubilar für dessen Tatkraft. Zu den weiteren Gratulanten zählten Funktionäre aus den Schützen- und Sportvereinen sowie des BLSV-Sportkreises Schwandorf. Charivari-Sportchef Armin Wolf gratulierte Ernst Schober höchstpersönlich, ebenso MZ-Sportredakteur Andreas Allacher und der frühere Sportreporter Anton Fleißner. Musikalische Geburtstagsgrüße gab es vom Duo Reiger & Reiger – zwischen den einzelnen Redebeiträgen gab es immer wieder ein passendes Ständchen.

Sportfunktionär Ernst Schober ist seit fast einem halben Jahrhundert ehrenamtlich als Organisationstalent, Ideengeber und Brückenbauer aktiv. Über 20 Jahre lang stand er an der Spitze des Stadtverbandes für Sport und hat in der Zeit von 1989 bis 2012 viel bewegt. Dem Stadtverband für Sport, der Bindeglied der 44 Sport- und Schützenvereine mit dem Rathaus ist, gehören derzeit rund 11 000 Mitglieder an.

Sport-Events initiiert

Ernst Schober hat in seiner aktiven Amtszeit mehrere Großveranstaltungen initiiert – vom Charity-Stadtlauf über das Seifenkisten-Derby bis hin zur Sportgala. Alle Events haben überregionale Anerkennung gefunden und sind noch heute Highlights im Veranstaltungskalender Schwandorfs. 1995 hat Ernst Schober den früheren FC Linde gegründet und war bis 1999 auch Vorsitzender. Zehn Jahre lang hat er zudem als Vorsitzender des Landkreissportverbandes auch im Landkreis Verantwortung für den Breitensport übernommen. 2008 kam ein weiteres Ehrenamt hinzu: Schober wurde Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Schwandorf-Sokolov. Seither hat er sich mit großem Erfolg für eine Weiterentwicklung der Städtepartnerschaft eingesetzt. Mit der Aufnahme sportlicher Beziehungen mit der tschechischen Stadt hat er Brücken der Verständigung gebaut.

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