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Freizeit

Motorradfahrer kamen bis aus Österreich

Der neue Standort in Büchelkühn beim 44. Internationalen Treffen brachte allerdings nicht mehr Teilnehmer als bisher.

  • Die Besucher staunten über die Oldtimer. Foto: srg
  • Einige Maschinen waren echte Hingucker! Foto: srg

Schwandorf.Die Motorradfreunde Schwandorf veranstalteten am vergangenen Wochenende das 44. Internationale Motorradtreffen. Erstmals fand das Treffen auf dem Gelände der Pferdefreunde Schwandorf statt.

Der Wechsel des Veranstaltungsortes, von der Mulzerwiese auf das Gelände der Pferdefreunde Schwandorf brachte nicht die erhoffte Steigerung an Teilnehmern und Besuchern, so der Vorsitzende der Motorradsportfreunde Schwandorf, Dietrich Jacobs. Nach seiner Meinung haben viele Motor radfreunde, die alle Jahre zum Treffen kamen, den neuen Veranstaltungsort in der Einladung überlesen. Dazu kam, dass befreundete Motorradvereine wegen internen Feiern nicht kommen konnten. Dennoch wertete der Vorsitzende die Veranstaltung als großen Erfolg und Werbung für ihr Hobby. So kamen dieses Jahr die weitangereisten Motorradfahrer aus Aachen und Österreich.

Auch im kommenden Jahr werde man das 45. Internationale Motorradtreffen auf dem Gelände der Pferdefreunde abhalten. Das Gelände mit seiner Infrastruktur biete optimale Voraus setzungen für ein derartiges Treffen, betonte Jacobs.

Der Verein befinde sich derzeit im Wandel. Der Strukturanteil der älteren Mitglieder im Verein ist sehr hoch und immer weniger junge Motorradfans schließen sich dem Verein an. Außerdem lege die junge Generation weniger Wert auf Tourenfahrten, sondern sie bevorzugen kurze Trips, sagte der Vorsitzende.

Das 44. Internationale Motorradtreffen war wieder gespickt mit Motorrädern der neuen Generation, aber auch Oldtimer fehlten nicht. Die Hingucker waren eine B.S.A Baujahr 1920 und eine Wanderer Baujahr 1940. Die B.S.A wurde am 20. Juli 1921 erstmals zugelassen, hat 9 PS, 550 cm3, Lederriemenantrieb, Karbidlicht und wurde in Birmingham gebaut. Mit 2,45 PS und 98 cm3 erreicht die Wanderer eine Geschwindigkeit um 55 km/h. Der stolze Besitzer hatte die Komponenten alle selbst zusammengebaut. Die Besucher staunten auch über die Eigenkonstruktion eines Beiwagens. (srg)

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