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Interview

Ostbayernring: Unter die Erde damit!

Walter Ostheim ist zuversichtlich, dass die Stromautobahn unsichtbar bleibt. Das wäre auch für den Ostbayernring möglich.
Von Reinhold Willfurth

Walter Ostheim
Walter OstheimFoto: Archiv

Schwandorf.Sind Sie sicher, dass die Erdverkabelung kommt?

Wir gehen davon aus, dass die Gleichstrompassage Südost unterirdisch durch das Naabtal gelegt wird. Im Naabtal gibt es ja kaum felsigen Untergrund, der kiesige und sandige Boden ist leicht zu bearbeiten. Da sind wir zuversichtlich.

Und der Ostbayernring? Fachleute sagen, die Erdverkabelung von Wechselstrom ist im Gegensatz zu Gleichstrom wesentlich schwieriger.

Wechselstromleitungen können nur für einen begrenzten Raum unter die Erde verlegt werden – zum Beispiel im Raum Schwandorf. Ostbayernring und Gleichstrompassage unter die Erde zu bringen wäre also technisch möglich und aus unserer Sicht gut vorstellbar.

Welche Rolle spielen die neu festgelegten Mindestabstände für Strommasten von 400 Metern zur Wohnbebauung?

Sollte das umgesetzt werden – und das hat uns Heimatstaatssekretär Füracker persönlich zugesagt – dann muss die Ertüchtigung des Ostbayernrings komplett umgeplant werden.

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