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Freizeit

Pfingstvolksfest: Bilanz ist positiv

Festwirt, Schausteller, Polizei und Stadt Schwandorf sind zufrieden mit dem Fest. 2020 soll es noch attraktiver werden.
Von Rudolf Hirsch

  • Ein brillantes Hochfeuerwerk gab es zum Abschluss des Pfingstvolksfests. Foto: Dietmar Zwick
  • Das Feuerwerk begeisterte. Foto: Zwick

Schwandorf.Auch über sein mittlerweile 30. Pfingstvolksfest zieht Festwirt Gerhard Böckl eine positive Bilanz. „Es war wieder ein schönes Fest mit einem guten Besuch“, versicherte er bei der Abschlussbesprechung gestern im Rathaus. Dem pflichtete Ulrike Sachs im Namen der Fahrgeschäfte bei und versprach: „Das Volksfest 2020 werden wir noch attraktiver machen.“

Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl griff einige Höhepunkte heraus. „Es ging schon zünftig los mit dem Einzug der Vereine“, sagte Roidl und dankte den Vereinen für die Teilnahme. Im Vorfeld waren 1900 Freimarken für eine Maß Bier geordert worden, gesponsert von der Stadt und vom Festwirt. Gerhard Böckl hatte einen professionellen Schankkellner vom Oktoberfest und flinke Bedienungen engagiert und damit eine schnelle Versorgung gewährleistet. Eine logistische Herausforderung war auch der Behördentag am Freitag, als bereits im Vorfeld über 2000 Speisen- und Getränke-Kombinationen bestellt worden waren.

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So schön war es auf dem Pfingstvolksfest

Einen Durchhänger erlebten die Veranstalter diesmal am Donnerstag. Früher gehörte der „Topsis-Tag“ eigentlich zu den Höhepunkten. Zum ersten Mal war die Kultband aber nicht dabei, und schon verweigerten sich die Fans gepflegter Schlager- und Unterhaltungsmusik.

Dafür lief der Betrieb am Familientag (Mittwoch, erstmals bis 20 Uhr) und am Sonntag umso besser. Auch nach dem Feuerwerk ging es im Zelt und in den Fahrgeschäften weiter bis um 23.30 Uhr dann endgültig Schluss war.

Bilanz

  • Höhepunkte:

    An zwei Tagen waren das 2000-Mann-Zelt und der Biergarten voll besetzt: zum Auftakt und am Behördentag. Beide Male gab es Freimarken für Speisen und Getränke, gesponsert vom Festwirt und von der Stadt.

  • Zwischenfälle:

    Die Ausschreitungen lagen im normalen Bereich. Die Polizei registrierte sieben Körperverletzungen, eine Bedrohung und zwei Trunkenheitsfahrten.

Die Sprecherin der Fahrgeschäfte, Ulrike Sachs, war sehr zufrieden mit der Resonanz und betonte: „Die Umstellung auf mehr Familienangebote hat sich bezahlt gemacht.“ Es sei am Freitag gleich richtig losgegangen mit ermäßigten Fahrpreisen. „Es waren aber auch durchwachsene Tage dabei, aber das ist ganz normal“, fügte Ulrike Sachs hinzu.

Ob Naschkatzen, Trachten-Liebhaber oder Adrenalinjunkies – alle kommen auf dem Volksfest auf ihre Kosten:

Ein Streifzug durch das Pfingstvolksfest

Ein „ganz normales Volksfest“ war es auch aus Sicht der Polizei. Stellvertretender Inspektionsleiter Franz-Xaver Michl listete acht Straftaten auf. Siebenmal Körperverletzung und einmal Bedrohung. Zwei Autofahrer wurden wegen Trunkenheit aus dem Verkehr gezogen. Die schwerste Verletzung erlitt am Sonntag ein Boxer. Doch das gehört zu den Risiken eines Boxers.

Kuriose Kritik auf Facebook

Der Leiter des Ordnungsamtes, Stefan Schamberger, freute sich über die positive Resonanz und den friedlichen Verlauf und stellte fest: „Da war für jeden etwas dabei.“ Eine amüsante Episode erzählt Ulrike Roidl dann noch zum Schluss. Das am meisten diskutierte Thema auf Facebook war, ob der Käse mit oder ohne Rinde serviert werden soll. Ihr Kommentar dazu: „Wenn es sonst keine Probleme gab, dann war alles gut.“

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