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Spenden für die Kinder werden gebraucht

Die Stadt Schwandorf bittet um Unterstützung der rund 170 Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Gutenbergstraße.

Die Flüchtlingskinder freuen sich über Spielzeug. Archivfoto: Boris Roessler/dpa
Die Flüchtlingskinder freuen sich über Spielzeug. Archivfoto: Boris Roessler/dpa

Schwandorf. In der Meiller-Halle im Stadtsüden leben derzeit ca. 170 Asylbewerber. Es sind Familien und Einzelpersonen. Die Regierung betreibt als Träger diese Einrichtung und stellt das Personal für die Betreuung und den Sicherheitsdienst. Sie sorgt auch für die Verpflegung der Bewohner und für ärztliche Betreuung.

Nach einem Gespräch mit Verantwortlichen der Regierung zeigte sich, dass diese für jede Form der Unterstützung dankbar sind. Dazu gehören z. B. Sprachpaten, Leute die mit Kindern spielen, Menschen, die zupacken, wenn Not am Mann ist. Vor allem die Kinder liegen den Betreuern besonders am Herzen. Folgende Gegenstände fehlen und werden dankbar angenommen: Kinderstühle und kleine Tische (wie in den Vor- und Grundschuleinrichtungen), Kinderwägen und Buggies, Kindertafel oder eine kleine Rutsche sowie Hochstühle. Auf der Wunschliste stehen auch ein Laufstall und kindgerechte Musikinstrumente, Plüschtiere, Malstifte, Papierbögen und andere Spielsachen sowie Kinderfahrräder oder Bobby Cars. Es geht auch darum, die Situation vor Ort ein wenig leichter und erträglicher für die Bewohner zu machen.

Die Stadt Schwandorf bittet Familien, die solche Gegenstände bei sich zuhause haben und nicht mehr benötigen, für die Kinder der Erstaufnahme-Einrichtung zur Verfügung zu stellen. Wer etwas entbehren kann, würde mit diesen Sachspenden helfen und große Freude bereiten. Bekleidung wird nicht gebraucht, da diese bereits aus einer anderen Einrichtung kommt. Auch über Süßigkeiten freuen sich die Kinder ganz sicher.

Benötigt werden auch verkehrstüchtige Fahrräder für Erwachsene, drunter für die Dolmetschern, die teilweise einen weiten Weg haben und diesen mehrmals die Woche zurücklegen müssen. Selbstverständlich bleiben die Räder in der Einrichtung. Wer Sachspenden abgeben möchte, sollte sich mit der Einrichtung in der Gutenbergstr. 1 unter (0 94 31) 75 88 130 in Verbindung setzen und einen Termin vereinbaren.

Die Stadt Schwandorf bittet ihre Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung dieser Aktion. Fragen werden unter asyl@schwandorf.de oder duscher.irene@schwandorf.de beantwortet. Die Asylbeauftragte der Stadt Irene Duscher hilft gerne weiter. Persönlich und telefonisch ist sie erreichbar im Rathaus am Mittwoch, 13 - 18 Uhr, (0 94 31) 45 400.

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