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WLAN ist im Landkreis groß im Kommen

Inzwischen sind im Landkreis Schwandorf bereits 27 Hotspots verfügbar, hat die Junge Union bei Recherchen ermittelt.

Mit der Jungen Union ist auch Landrat Ebeling erfreut über den zügigen WLAN-Ausbau.
Mit der Jungen Union ist auch Landrat Ebeling erfreut über den zügigen WLAN-Ausbau. Foto: Junge Union

Schwandorf.Der Kreisverband der Jungen Union Schwandorf ermittelt bei den 33 Landkreiskommunen die derzeitige Verfügbarkeit von WLAN-Hotspots und erstellt eine landkreisweite WLAN-Übersicht, die über die „Landkreis Schwandorf App“ genutzt werden kann. Dabei wurden von der Jungen Union die Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, Märkte und Städte angeschrieben. Abgefragt wurde, ob Hotspots vorhanden sind, ob es ein Surflimit gibt, ob eine Registrierung zur Nutzung erforderlich ist, mit welchem Anbieter die Hotspots realisiert wurden sowie der Standort der einzelnen Hotspots. Auch wurde der Planungsstand zur Installation der vom Freistaat kostenlos zur Verfügung stehenden zwei „Bayern WLAN“-Hotspots abgefragt.

Als Ergebnis stellte der JU-Kreisverband fest, dass derzeit insgesamt 27 kommunale kostenlose WLAN-Hotspots verfügbar sind. Die meisten davon sind ohne Registrierung zugänglich. Überwiegend kann man die Hotspots 24 Stunden täglich nutzen. Lediglich die Stadt Oberviechtach schaltet ihren Hotspot um 20 Uhr ab. Die Stadt Nittenau ist mit zwölf öffentlichen Hotspots mit Abstand Spitzenreiter. Aus Neunburg v. Wald berichtete Stadtrat Alexander Trinkmann, dass die sechs installierten Hotspot sehr gut angenommen worden sind und besonders auch die Tourismusfreundlichkeit der Stadt aufbessern.

Die meisten Kommunen haben angekündigt, noch dieses Jahr (weitere) Hotspots zu realisieren, vor allem mit der BayernWLAN-Initiative. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Hotspots auf deutlich über 35 Ende des Jahres anwachsen wird“, merkte Patrik Balkie, JU-Kreisgeschäftsführer, an. In der Großen Kreisstadt Schwandorf wird auch über die Installation von mindestens beiden „BayernWLAN“-Hotspots diskutiert. Für JU-Ortsvorsitzende Christina Pröls wären zwei ideale Standorte im Freibad und am Marktplatz, wobei für sie nur zwei für die ganze Stadt zu wenig sind.

Schönsee meldete zurück, kein Interesse an den kostenlosen BayernWLAN-Hotspots zu haben, und auch Oberviechtach hat kein Interesse an den beiden weiteren Hotspots, da bereits einer am Marktplatz installiert ist. Gerade in Kommunen mit schlechtem Mobilfunknetz sei es nötig, eine Infrastruktur für junge Leute zu schaffen, mahnte Balkie an. JU-Kreisvorsitzende Bettina Bihler fordert den weitern zügigen Ausbau des WLAN und mahnt, nicht den neuen Entwicklungen hinterherzuhinken.

Josef Rossmann von unipush Media, welcher die offizielle App des Landkreis Schwandorf erstellt hat, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. In Kooperation mit der Jungen Union konnte er die erfassten Hotspots in die App einpflegen, sodass diese auch von den Nutzern gefunden werden können. Die Landkreisapp sei ein großartiger Erfolg, sagte er.

Die Idee

  • Kontakt:

    Zustande gekommen ist der Kontakt über Landrat Thomas Ebeling. An ihn trug die Junge Union durch Bettina Bihler die Idee mit der landkreisweiten WLAN Übersicht heran.

  • Lob:

    „Das Tolle an der App ist, dass man Ideen wunderbar und einfach umsetzen kann“, so die Reaktion von Landrat Ebeling.

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