MyMz
Anzeige

Prüfung

Die Premiere ist gelungen

Mit zwei Gruppen startete die Unterauerbacher Feuerwehr beim Leistungsmarsch. Viele Aufgaben waren zu bewältigen.

Platz sieben und zehn erreichten die beiden Gruppen der FFW Unterauerbach beim Leistungsmarsch im unterfränkischen Hammelburg. Foto: sgb
Platz sieben und zehn erreichten die beiden Gruppen der FFW Unterauerbach beim Leistungsmarsch im unterfränkischen Hammelburg. Foto: sgb

Schwarzach.Sie strahlten bei bestem Wettkampfwetter mit der unterfränkischen Sonne in Hammelburg (Landkreis Bad Kissingen) um die Wette: die erfolgreichen Feuerwehrleute der FFW Unterauerbach. Erstmals hatten sie sich mit Gruppen aus den Regierungsbezirken Ober-, Mittel- und Unterfranken dem Feuerwehrleistungsmarsch in Unterfranken gestellt.

Der 1. Bürgermeister der 12 000-Einwohner-Stadt, Armin Warmuth, die Wettbewerbsleiterin Petra Schulte und der Bezirksvorsitzende freuten sich über die Teilnahme der Feuerwehrler aus dem Landkreis Schwandorf und gratulierte zur guten Leistung.

Für die fränkischen Feuerwehren hat es bereits Tradition, für die Floriansjünger aus der Oberpfalz ist der Erwachsenen-Leistungsmarsch der Feuerwehren ein eher unbekanntes Terrain. Mit den Gruppen aus Unterauerbach waren in der unterfränkischen Stadt Hammelburg erstmals Wettkampfgruppen aus dem Landkreis Schwandorf an den Start gegangen. Doch die Mannen von der FFW Unterauerbach um ihren Kommandanten Anton Grabinger bewältigten die zehn Stationen sowie eine Start- und Zielkontrolle souverän.

Bereits in den frühen Morgenstunden waren die Unterauerbacher Feuerwehrler Richtung Hammelburg aufgebrochen, um unter den strengen Augen der Wertungsrichter bei der Startkontrolle rechtzeitig und selbstverständlich in voller Montur die ersten Wettkampfpunkte zu sammeln.

Fünf Kilometer lange Strecke

Wissen, Geschicklichkeit sowie Schnelligkeit der Teilnehmer waren auf der fünf Kilometer langen Wettbewerbsstrecke quer durch die Stadt gleichermaßen gefragt. Zwischen den Marschabschnitten waren zehn Stationen mit verschiedensten Aufgaben zu bewältigen. Die Aufgaben waren teils einzeln, teils im Trupp oder als gesamte vierköpfige Gruppe zu absolvieren.

Anspruchsvoll war die Kartenkunde, wobei die zeitliche Begrenzung der Station eine Schwierigkeit war. An einer weiteren Station waren zur Wasserentnahme sechs Saugleitungen zu kuppeln – möglichst fehlerfrei und unter enormen Zeitdruck, denn die Stoppuhr tickte ständig mit. Hier machte sich bei den Unterauerbachern die Erfahrung aus den zahlreichen internationalen Wettkämpfen bezahlt. So konnte in einer sehr guten Zeit und absolut fehlerfrei gearbeitet werden.

Danach war eine Auswahl aus 100 Testfragen zu beantworten und Verkehrsabsicherungen in verschiedenen Situationen durchzuführen. Die Zuordnung und Bewertung von Gefahrstoffsymbolen bildete eine weitere realitätsnahe Wettbewerbsstation. Das Anlegen des Rettungsknotens war durch Losentscheid mit verbundenen Augen durchzuführen und eine Auswahl aus sechs Feuerwehrknoten musste bei knapper Zeitvorgabe erledigt werden, ebenso ein Zielwurf mit der Feuerwehrleine.

Gute Leistungen

Die Gruppe der Unterauerbacher Feuerwehr konnte durchwegs gute Leistungen erbringen und jede Menge neue Erfahrungen sammeln. Bei dem Wettbewerbsabschluss lobte die Bezirkswettbewerbsleitung Petra Schulte die vorbildliche Arbeit der Feuerwehren. Sie freute sich besonders über die Teilnahme der Oberpfälzer Feuerwehren. (sgb)

In der Gästewertung belegte die Feuerwehr Unterauerbach den siebten und zehnten Platz. Aus den Händen des Vorsitzenden des Bezirksfeuerwehrverbandes Unterfranken, dem 1. Bürgermeister Armin Warmuth und der Wettbewerbsleiterin Petra Schulte konnten die Unterauerbacher Feuerwehrleute Siegfried Held, Anton Grabinger, Franz Grabinger, Norbert Lehner, Tobias Kiener, Simon Grabinger, Andreas Pusch und Jonas Grabinger die Urkunde und die Wettbewerbsabzeichen entgegennehmen. (sgb)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht