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Beer steht weiter an der Spitze

Bei der CSU Schwarzhofen standen Neuwahlen an. Der Ortsverband will sich weiterhin „aktiv, aber ohne Aktionismus“ einbringen.
von Adolf Mandl

Die CSU Schwarzhofen wählte bei der Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft, an deren Spitze weiterhin Bürgermeister Maximilian Beer (links) steht.  Foto: Adolf Mandl
Die CSU Schwarzhofen wählte bei der Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandschaft, an deren Spitze weiterhin Bürgermeister Maximilian Beer (links) steht. Foto: Adolf Mandl

Schwarzhofen.Bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Schwarzhofen bilanzierte der Vorsitzende, Bürgermeister Maximilian Beer, sowohl die Aktivitäten des Vereins also auch Entwicklungen im Markt. In seinem Ausblick auf die Kommunalwahl 2020 stellte Beer eine erneute Kandidatur in Aussicht, wenn die Vorstandschaft ihn vorschlage. Er forderte die CSU-Mitglieder auf, schon jetzt Kandidaten zu werben, vor allem auch junge.

Bei der Versammlung im Gasthaus Weiß würdigte Maximilian Beer eingangs die großen Verdienste des verstorbenen Ehrenmitglieds Michael Ruhland und die von Hans Kraus.

Beer, der seit 23 Jahren Bürgermeister und seit 28 Jahren CSU-Ortsvorsitzender ist, sagte, dass es im Marktrat derzeit ein gutes Miteinander gebe, vor allem bei den drei Gruppierungen, die eine deutliche Mehrheit halten. In seinem umfangreichen Tätigkeitsbericht blickte Beer zurück auf zahlreiche Veranstaltungen. Das traditionelle Schafkopfturnier sei in den vergangenen zwei Jahren so erfolgreich gewesen, dass das Gasthaus Kellermann bei 120 Spielern „aus allen Nähten platzte“. Ein absoluter Höhepunkt war das Fest zum 70. Jubiläum des Ortsverbands im September 2017 mit Ehrungen und viel Prominenz. Schließlich sei die CSU Schwarzhofen einer der ältesten Ortsverbände des Landkreises und sogar Bayerns.

Der Markt Schwarzhofen stehe gut da, gerade auch wegen des tollen Engagements von Ehrenamtlichen. Man habe in den vergangenen Jahren die Verschuldung abgebaut und investiere trotz der beschränkten finanziellen Mittel weiter in die Zukunft.

Glücksfall und Kraftakt

Eine Reihe von Maßnahmen sei angestoßen bzw. vollendet worden. Beer sprach den Ausbau der Breitbandversorgung für schnelles Internet an. „Die Rohre für Glasfaser wurden verlegt, die Kabelverzweiger aufgebaut, Verbindungen mit mindestens 30 Megabyte bestehen. Viele Haushalte können bis zu 100 MB empfangen, nur wenige sind noch unterversorgt“, so Beer. Als einziges Bundesland biete Bayern eine hohe Förderung dafür an. Einen „Glücksfall“ nannte der Bürgermeister die Tatsache, dass Schwarzhofen ans Erdgasnetz angeschlossen werden konnte. Die Versorgung kommt von Neunburg her. Die Leitung wurde bis zur Schule, zum Kindergarten und in die Hauptstraße verlegt. Es gab schon Interessenten für diese „vorteilhafte Energieversorgung, etliche Anschlüsse sind schon getätigt.“ Mittlerweile läuft die Versorgung laut Beer schon bis Schönau und Zangenstein. Weitere Investitionen stehen für Feuerwehren im Markt an sowie später die Generalsanierung der Dr.-von-Ringseis-Grundschule mit einem Millionenaufwand.

Wahlen bei der CSU

  • Vorstandschaft:

    1. Vorsitzender Maximilian Beer, 2. Vorsitzender Franz Stockerl; Kassier Thomas Lennert; Schriftführerin Marion Weiß; Beisitzer Joseph Frey, Josef Kaiser, Anton Köppl, Roswitha Turban, Hans Meier jun., Hilde Süß, Helmut Seebauer sen., Renate Schmidt.

  • Delegierte in die Kreisvertreterversammlung:

    Maximilian Beer, Helmut Seebauer und Franz Stockerl; Ersatzdelegierte sind Josef Kaiser, Anton Köppl und Roswitha Turban.

Den Ausbau der Ortsdurchfahrt (Staatsstraße 2040) im Jahr 2018 bezeichnete der Bürgermeister als „Kraftakt“ mit Kosten von 2,2 Millionen Euro. Doch jetzt sei eine deutliche Aufwertung des Ortsbilds zu bewundern.

Beer erinnerte auch an die Marktratssitzung im Mai 2018 in Zangenstein im Feuerwehrstadl aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Großgemeinde Schwarzhofen. Der Bürgermeister dankte allen aktiven Mitstreitern in der Vorstandschaft, im Marktrat sowie in den Vereinen und Gruppierungen.

CSU ist alt aber aktiv

Der Kassenbericht von Thomas Lennert zeigte, dass die CSU einen Überschuss erarbeiten und damit die Rücklagen aufstocken konnte. Kassier und Vorstandschaft wurden entlastet.

In seinem Ausblick verwies der CSU-Vorsitzende auf die Europa-Wahl in diesem Jahr, zudem gibt es im Ortsverband wieder einen Preisschafkopf sowie eine Weihnachtsfeier, erstmals erst am 2. Adventssonntag.

Abschließend stellte Beer nochmals heraus, dass der Ortsverband die älteste Gruppierung des Marktes sei, man bringe sich weiter aktiv ein, aber ohne „Aktionismus“. Er bat um weitere aktive Mitarbeit. (gma)

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