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Schwarzhofen

Die Bienenkönigin hat nicht das Sagen

Im Bienenstock ist die Königin die wichtigste Biene.
Helga Probst

Kreisvorsitzender Ingo Schwieder referierte im Bienengarten über Königinnenzucht.  Foto: Verena Vanino
Kreisvorsitzender Ingo Schwieder referierte im Bienengarten über Königinnenzucht. Foto: Verena Vanino

Schwarzhofen.Ohne sie könnte ein Volk nicht überleben. Beim Imkerverein Schwarzhofen und Umgebung zeigte Ingo Schwieder, wie eine Königin nachgezüchtet werden kann, wenn ein Volk einmal weisellos werden sollte. So wird die Königin von den Imkern auch genannt. Sie hat keine Krone, herrscht aber über das ganze Volk. „Das bedeutet aber nicht, dass sie das Sagen hat“, erklärte der Kreisvorsitzende für Schwandorf in der Bayerischen Imker-Vereinigung, den interessierten Imkern im Bienengarten bei Schwarzeneck. Die Bienenkönigin wird permanent von einem Heer von Dienerinnen umsorgt. Das ist ihr Hofstaat. Die Königin leistet in ihrem durchaus langen Leben Schwerstarbeit. Von März bis August sorgt sie kontinuierlich für Nachwuchs. Sie legt pro Tag bis zu 1500 Eier. Das erfordere eine energiereiche und vor allem eiweißreiche Nahrung, wusste Schwieder, der selbst ein begeisterter Imker ist. Sie wird, um diese Aufgabe erfüllen zu können, von den Ammenbienen mit einem speziellen Futtersaft, dem Gelée Royal, gefüttert. Die Teilnehmer an der Schulung sahen die auffallenden Weiselzellen und holten sich wertvolle Anweisungen. Bei der nächsten Schulung im Bienengarten geht es mit Referent Herbert Vogl um die Sommerpflege. (ghp)

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