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Lokalpolitik

Schwarzhofens Schule wird saniert

Der Marktrat beauftragt den Architekten u. a. mit der Eingabeplanung. Aber: Nicht alles Wünschenswerte wird umgesetzt.
Von Adolf Mandl

Die Markträte durften im Lehrerzimmer am eigenen Leib erfahren, wie heiß es in dem Gebäude bei Sonneneinstrahlung wird. Foto: Adolf Mandl
Die Markträte durften im Lehrerzimmer am eigenen Leib erfahren, wie heiß es in dem Gebäude bei Sonneneinstrahlung wird. Foto: Adolf Mandl

Schwarzhofen.An einem „ungewöhnlichen“ Ort traf sich der Marktrat zu einer Sitzung am Dienstag, nämlich im Lehrerzimmer der Dr.-von-Ringseis-Grundschule. Grund dafür war der wichtigste Punkt der Tagesordnung, nämlich das weitere Vorgehen bei der Sanierung der Schule. Der Ort war gut gewählt, denn er zeigte an diesem schwülen Sommerabend, welche Temperaturen hier bei Sonneneinstrahlung selbst am Abend noch herrschen, erst recht in den Vormittagsstunden.

Bürgermeister Maximilian Beer informierte, dass im Oktober 2016 eine Ortsbegehung erfolgte und danach ein Auftrag zur Maßnahmenbeschreibung an den Architekten erteilt wurde. 2017 wurde die Heizung umgebaut, um im Förderprogramm zu bleiben. Man habe ein Bewilligungsschreiben von der Regierung der Oberpfalz erhalten, 2020 solle mit den Arbeiten begonnen werden, 2021 wolle man fertig sein.

Architekt Steidl stellte die Maßnahmenbeschreibung für die Schule im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms vor für die energetische Sanierung und den Brandschutz. Der Gebäudekomplex besteht aus drei Abschnitten. Gebäudetrakt 1: Westlicher Klassentrakt (Neubau) Baujahr 1990; Gebäudetrakt 2: Klassentrakt (Altbau) von 1967; Gebäudetrakt 3: Turnhalle mit Verwaltung und Nebenräumen von 1987. Er stellte fest, dass die Schule gepflegt wurde, dem Erhaltungszustand nach zu urteilen. Die erforderlichen Schönheitsreparaturen wurden durchgeführt.

Der südwestliche Anbau (Neubau) besitzt ein raumhaltiges Pultdach mit homogener Auf-Dach-Dämmung. Die Holzfenster sind intakt. Erlahmte Dichtungen sind auszutauschen.

Beim Gebäudetrakt von 1967 sind die größten energetischen Defizite zu verzeichnen. Die Bausubstanz ist sehr gut, aber die Leckagen im Bereich der Rollo-Kästen und Fenster sind erheblich. Zu verbessern sind auch die Dämmung der obersten Geschossdecke und die der Umfassungswände. Die Umfassung des Turnhallentrakts zeigt ein intaktes Erscheinungsbild. Die Decke ist wirtschaftlich nachzudämmen.

In einem Zwischenfazit stellte Bürgermeister Beer heraus, dass man die Schule für die Zukunft rüsten müsse, man sich aber dabei auf notwendige und förderbare Maßnahmen beschränken wolle. „Nicht alles, was wünschenswert wäre, ist auch machbar“, stellte er fest. Ein vertretbarer finanzieller Aufwand müsse gewährleistet sein, Wirtschaftlichkeit sei gefragt. Rektorin Claudia Buchmann freut sich über steigende Schülerzahlen.

Schließlich fasste man den einstimmigen Beschluss, dass der Architekt die Eingabeplanung erstellen, die Baugenehmigung beantragen, die Brandschutzplanung und die Ausschreibungen vorbereiten solle. 2020 sollen die Arbeiten in enger Absprache mit der Schulleitung starten.

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