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Die DJK-Kicker feierten den Aufstieg

Die Steinberger Fußball-Herren erlebten den größten Erfolg seit acht Jahren. Gezielt auf den eigenen Nachwuchs gesetzt.
Von Jakob Scharf

Spielgruppenleiter Alfons Hirzinger überreichte Spielführer Florian Malinowski die Meisterschaftsurkunde  Foto: Jakob Scharf
Spielgruppenleiter Alfons Hirzinger überreichte Spielführer Florian Malinowski die Meisterschaftsurkunde Foto: Jakob Scharf

Steinberg.Steinberg Ausgelassen feierten die DJK-Fußballer die Meisterschaft der 1. Mannschaft und die Vize-Meisterschaft der 2. Mannschaft in ihrem Sportheim. Spielleiter Eric Willenberg begrüßte dazu auch eine Reihe von Ehrengästen, die zu diesem größten Erfolg seit acht Jahren gratulierten.

Abteilungsleiter Hubert Rester nannte das gute Klima innerhalb der Abteilung als Garanten dieses Erfolges und dankte allen, die dazu ihren Beitrag leisteten. Bürgermeister Harald Bemmerl erinnerte an frühere Aufstiege. Der diesjährige sei der Achte. Er sei gezielt und mit Geduld seit Jahren vorbereitet worden, so dass man bei der DJK wieder optimistisch in die Zukunft blicken könne. Stellvertretender Landrat Jakob Scharf mahnte, „für unseren Fußballsport“ eine gezielte Jugendarbeit in allen Vereinen an. Besonders freue es ihn, dass von den 21 Aktiven der DJK- Meistermannschaft 16 aus dem eigenen Nachwuchs stammen. Darauf müsse man aufbauen, um auch weiterhin „ohne Geld, aber mit Kameradschaft“ die Zukunft zu meistern. DJK-Vorsitzender Bernd Hasselfeldt freute sich, dass die engagierten DJK-Fußballer wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt sind und mit einer starken Abteilungsvorstandschaft sowie gezielter Jugendarbeit diesen Aufstieg „voll verdient haben“. Spielgruppenleiter Alfons Hirzinger überreichte die Meisterurkunde und lobte vor allen die Heimstärke des Meisters, der während der ganzen Saison vor eigenem Publikum nur vier Gegentore hinnehmen musste. Der sportliche Leiter Christian Huttner dankte auch den Fans und Sponsoren und betonte, „dass wir weiterhin ein Dorfverein ohne Geldzuwendungen bleiben wollen“. Der jetzige Aufstieg sei Lohn jahrelanger Mühen. „Es ist „noch nicht das Ende der Entwicklung.“

Trainer Daniel Friedl verkündete eingangs seiner Saisonbilanz, dass man mit Omid Akbarzadeh und Morteza Haghdadi zwei Abgänge und mit Christoph Voith (SC Kreith) bisher einen Neuzugang zu verzeichnen habe. Die Mannschaft habe alle Vorgaben erfüllt und mit 72:12 Toren nur zwei Niederlagen einstecken müssen. Der Trainingsbesuch sei mit 20 Spielern im Schnitt sehr gut gewesen, wobei Florian Malinowski mit 64 Trainingsbesuchen Platz 1 belegte vor Oliver Held (63) und Bastian Demleitner (60). Patrick Stiller, Bastian Demleitner, Mario Drexler, Heiko Frankerl und Alex Eichenseer waren bei allen Spielen dabei, wobei der Coach Mario Drexler zum „Spieler der Saison“ kürte.

In der Zweiten absolvierten Thomas Pielmeier und Sandro Huber die meisten Spiele.

Daniel Friedl erinnerte auch an das beste Abschneiden der Vereinsgeschichte im Toto-Pokal, wo man mit FC Stamsried, DJK Dürnsricht, SC Katzdorf drei höherklassige Gegner besiegte, ehe man im Halbfinale am Bezirksligisten SV Schwarzhofen scheiterte.

Spielführer Florian Malinowski bedankte sich mit Präsenten bei allen Unterstützern, ehe Oliver Held mit einer Bilderschau die abgelaufene Saison Revue passieren ließ. (ssr)

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