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Rückblick

Ohne Wasserwacht ist Baden undenkbar

Die BRK-Wasserwacht Steinberg am See befindet sich im Aufwind. Im letzten Jahr konnte das 200. Mitglied aufgenommen werden.

Die geehrten Mitglieder der BRK-Wasserwacht Steinberg am See.
Die geehrten Mitglieder der BRK-Wasserwacht Steinberg am See. Foto: smx

STEINBERG AM SEE.Das Badegewässer Steinberger See sei ohne die Wasserwacht vor Ort undenkbar, sagte Bürgermeister Harald Bemmerl bei der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe in der Segelschule. Bemmerl brachte seine Wertschätzung für das hohe ehrenamtliche Engagement der Wasserretter zum Ausdruck.

Bei einer Besichtigung der Wachstation sei er zudem von der vielfältigen Ausrüstung positiv überrascht gewesen. Neben der Freiwilligen Feuerwehr sei die Wasserwacht die zweite tolle, uneigennützig tätige Einsatzgruppe in der Gemeinde. Bemmerl informierte, dass durch den weiteren Ausbau der Freizeitwert des Steinberger Sees erhöht werden soll. Unter Berücksichtigung des Naturschutzes werde demnächst damit begonnen, den Lückenschluss für den Seerundweg beim Seetreff Müller und beim „Retzerschübl“ zu vollenden.

Zur aktuellen Berichterstattung über Bodenuntersuchungen am Steinberger See sagte Bemmerl, dass dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen sei. Man wolle keine Geheimniskrämerei aus den Probebohrungen machen, aber etwas Geduld sei schon angesagt, bis die ersten Ergebnisse der laufenden Untersuchungen vorliegen.

Mathias Eichinger und Alexandra Maschek stellten sich den Steinberger Wasserwachtkameraden als neue Sachgebietsleiter im BRK-Kreisverband vor, Eichinger würdigte zudem das hohe Engagement und die permanente Einsatzbereitschaft der Ortsgruppe. Der Technische Leiter des Wasserwacht-Kreisverbandes, Roland Vogt, bezeichnete den Wachdienst am Steinberger See als eine sehr wichtige Sache und dankte den Steinbergern auch für die Unterstützung bei landkreisweiten Einsätzen durch die SEG Mitte.

Rückblickend informierte Vorsitzender Markus Tröster über zahlreiche Veranstaltungen wie die Teilnahme am Faschingsumzug, eine Badefahrt nach Palm Beach, den Saisonauftakt durch den „Boot-in-See-Tag“ sowie die Teilnahme an Festen und Jubiläen der Ortsvereine.

Man habe aufgrund einer Spende einen neuen Sanitäts-Rucksack beschaffen können, das Energiekonzept in der Wachstation umgesetzt, die Bootseinfahrt ausgebaggert und die elektronische Mitgliederverwaltung eingeführt. Als Ziele für die Zukunft nannte Tröster die Umstellung auf den Digitalfunk, die Anschaffung von Wasserretteranzügen und Einsatzbekleidung sowie den Bau einer neuen Steganlage.

Technischer Leiter Simon Zweck verwies auf 1985,5 Wachstunden am Steinberger See, vier Erste-Hilfe-Leistungen und acht Sachbergungen, mit dem Motorboot habe man zehn Einsätze gefahren, gab Zweck bekannt. Zudem haben sich Steinberger Rettungsschwimmer an SEG-Einsätzen im gesamten Landkreis beteiligt. Er verwies auf Personensuchen im Eixendorfer Stausee, in der Talsperre Trausnitz, in Teublitz und an der Naab bei Ettmannsdorf. Im Rahmen des Naturschutzes habe man größere Müllgegenstände aus dem Steinberger See geholt und offene Feuer am Ufer gelöscht.

Jugendleiter Martin Zitzler verwies auf acht aktive Jugendliche, die sich zum regelmäßigen Training getroffen haben.

Man habe ein Insektenhotel bei der Wachstation aufgebaut und gemeinsam mit der Feuerwehr eine Jugendübung am Steinberger See veranstaltet. Weitere Veranstaltungen waren ein Schnuppertraining und eine Halloweenparty. (smx)

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