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Musik

Bezaubernde Klänge in der Kirche

Sänger und Instrumentalisten überzeugten beim 154. Telemann- Konzert in Saltendorf.
Werner Artmann

Die weihnachtliche Festzeit schlossen die Akteure mit dem Telemannkonzert ab.  Foto: Werner Artmann
Die weihnachtliche Festzeit schlossen die Akteure mit dem Telemannkonzert ab. Foto: Werner Artmann

Teublitz.Mit dem 154. Telemann-Konzert in der Saltendorfer Wallfahrtskirche „Mariä Heimsuchung“ wurde am Fest „Taufe des Herrn“ die Festzeit abgeschlossen. Musik von Georg Philipp Telemann und einiger seiner Zeitgenossen standen auf dem Programm. Die musikalischen Formen reichten dabei vom Lied bis hin zur Kantate und „Geistlichem Konzert“ und von Ciacona, Partita, Pastorale bis hin zum Concerto.

Zum Auftakt spielte Norbert Hintermeier Oberpfälzer Orgelmusik des gebürtigen Rodinger Komponisten Marianus Königsperger. Michael Keseberg (Bass) stellte die wohl bekanntesten Weihnachtslieder aus dem „Schemelli’s Musicalischem Gesangbuch“ aus dem Jahre 1736 vor. Diese Lieder hat Johann Sebastian Bach in diesem Gesangbuch bearbeitet. Das bekannte Lied „Ich steh an deiner Krippen hier“ und das sehr innig vorgetragene Lied „O Jesulein süß, o Jesulein mild“ waren die passende Einstimmung zu den vokalen Vorträgen.

In die Barockzeit führten die Konzerte und Kantaten von Johann Vierdanck und Julius Johann Weiland. Michael Weigert (Tenor) und Michael Keseberg erfreuten mit ihren Stimmen die zahlreichen Zuhörer in der Saltendorfer Kirche. Johann Wiendl und Robert Traurig korrespondierten gleichsam mit ihren Violinen zu den Gesangsstimmen. Kathrin Thomann (Violoncello) und Norbert Hintermeier bildeten die Continuogruppe dazu.

Dazwischen spielte Michael Rauscher (Violine) ausdrucksstark die Sätze aus der Partita in G-Dur von Telemanns „Kleiner Kammermusik“. Der Lobpreis Marias, das „Magnificat“, wurde äußerst ansprechend von Michael Weigert vorgetragen. Abwechselnd wurden durchkomponierte Verse von Innocentio Vivarino mit Choralversen, die Michael Keseberg übernahm, vorgetragen. Hier zeigten die Sänger auch ihre große Kenntnis kirchenmusikalischer Gesänge und deren Darbietung.

Zwei Sätze Mozartscher Musik bot Johann Wiendl (Violine) dar. Diese mündeten in das Saltendorfer „Angelusläuten“. Beim „Concerto“ des Telemann- Zeitgenossen Johann Valentin Rathgeber überzeugten nochmals die Instrumentalisten. Sänger, Musiker und Besucher stimmten in das Weihnachtslied „Nun freut euch, ihr Christen“ als Schlusslied ein. (bat)

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