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Musik

Die Blaskapelle Teublitz beeindruckt

Die Teublitzer zeigten sich auf der Bühne von ihrer besten Seite. Der Klangkörper begeisterte die mehr als 350 Besucher.
Von Werner Artmann

Ein begeisterndes Jahreskonzert bot die Blaskapelle Teublitz – unter anderem im Duett mit Bernhard Liebl und Franziska Zeins. Foto: Werner Artmann
Ein begeisterndes Jahreskonzert bot die Blaskapelle Teublitz – unter anderem im Duett mit Bernhard Liebl und Franziska Zeins. Foto: Werner Artmann

Teublitz.Mit der „Intrade“ aus den „drei Miniaturen für Blasorchester“, die Kirchenmusiker Norbert Hintermeier der Blaskapelle Teublitz und ihren Dirigenten widmete, eröffneten die circa 50 Instrumentalisten unter der Leitung von Lena Hofmann festlich das diesjährige Jahreskonzert in der Dreifachsporthalle. Die Nachwuchsmusiker der Ausbildungsgruppe Teublitz-Leonberg stellte Regina Sturm zunächst mit dem Marsch „Wir kommen“ von Hans Kolditz vor. Die gute Jugendarbeit wurde dabei klanglich hervorragend vorgestellt.

Sehr ansprechend war das „musikalische Märchen“ Cinderella (Aschenbrödel) von Kees Vlak. Mit liedartigen Themen, stimmungsvollen Melodien und mit einer abschließenden Reminiszenz an Richard Wagners „Brautchor“ aus seinem „Lohengrin“, wurde das bekannte Märchen zunächst von den Musikern erzählt und dann musikalisch dargestellt. Zur Oper „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi führten die Musiker mit der berühmtesten Arie „La Donna e Mobile“ in der Bearbeitung von Jan de Haan.

Zwei Zugaben

  • Applaus:

    Nach anhaltenden Applaus gab die Blaskapelle Teublitz noch Zugaben mit einem Walzer von Ernst Mosch mit dem Titel „Böhmischer Wind“ und ABBAs „Thank you for the Music“.

  • Moderation:

    Die beiden Moderatoren Heidemarie Dickert und Matthias Haberl trugen zusätzlich zum Verständnis und zur Information zu den gekonnt ausgewählten Musikstücken bei.

Mit dem modernen Hit „Havana“ von Camila Cabello zeigten die Musiker unter Bernhard Liebl, dass vor allem die Schlagzeuger auch südamerikanische Rhythmen in den Instrumenten, etwa mit den aus Kuba stammenden Bongos, beherrschen. Regina Sturm leitete auch die Musikstücke „Ladybirds“, ein Wechselstück von Flöten und Gesamtorchester und aus dem Musical „Mozart“ „Gold von den Sternen“, das ausdrucksvoll von Franziska Zeins und Bernhard Liebl gesungen wurde.

Dynamik und Tempowahl

Am Ende des ersten Teils spielte die Hauptgruppe unter Lena Hofmann eine dreisätzige „Sinfonia Classica“ von Ted Huggens. Mit den Satzfolgen schnell– langsam – schnell wurde hier ein kurzweiliges Werk vorbildlich hinsichtlich der Dynamik und Tempowahl vorgestellt. Marcus Breitfelder brillierte auf seiner Tenorposaune als Solist bei der „Bayerischen Polka“. Dieses Werk ist ein kleines Konzertstück für Soloinstrument und Blasorchester.

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Den zweiten Teil eröffneten Lena Hofmann mit ihren Musikern mit einem Medley „Bon-Jovi-Rock Mix“. Hier erklangen bekannte Songs, wie „It’s my Life“ oder „Run away“. Dabei durften die Zuhörer sogar mit klatschen und die Schlagzeuger und E-Bassist Andreas Karl unterstützen. Mit dem österreichischen Konzertmarsch „Bergdoktor“ von Franz Unterrainer wurden die Zuhörer in die Welt des Fernsehens geführt. Anklänge an die Musik zu der bekannten Fernseh-Serie waren nämlich nicht zu überhören.

Nach Marschklängen durften auch Polka- und Walzerklänge nicht fehlen. Mit zwei Polkas von Mathias Rauch „Ein Herz für Blasmusik“ und „Böhmische Liebe“ wurden warme Hörnerklänge und eindringliche, ins Gehör gehende Melodien dargeboten. Bei letzterer Polka sangen Martina Zankl und Georg Fleischmann den äußerst melodischen Refrain: „Du weißt, ich liebe dich“ mit passenden Timbre in den Gesangsstimmen.

Markante Töne aus der Tuba

Vielen Besuchern ist die Fernsehserie „Das Königlich Bayerische Amtsgericht“ aus den 1960er und 1970er Jahren noch in guter Erinnerung. Der einleitende Landler als Eröffnungsmusik der Serie und die abschließende Polka mit den markanten Tönen der Tuba zu Beginn hatten großen Wiedererkennungswert und wurden auch gut von den Zuhörern aufgenommen, zumal weil sie sehr gut in Teublitz musiziert wurden. Mit dem Marsch „Unter dem Doppeladler“ von Franz Joseph Wagner, einem berühmten österreichischen Marschkomponisten, wurde das Jahreskonzert unter Lena Hofmann in der Dreifachturnhalle beendet.

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