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Ein Leben für die Bankwelt

Der ehemalige Sparkassendirektor Helmut Bernklau aus Teublitz hat jetzt seinen 85. Geburtstag gefeiert.
Von Werner Artmann

Seinen 85. Geburtstag konnte Helmut Bernklau (vorne Mitte) zusammen mit seiner Familie feiern, wozu auch Bürgermeisterin Maria Steger (vorne rechts) gratulierte. Foto: bat
Seinen 85. Geburtstag konnte Helmut Bernklau (vorne Mitte) zusammen mit seiner Familie feiern, wozu auch Bürgermeisterin Maria Steger (vorne rechts) gratulierte. Foto: bat

TEUBLITZ.Bei guter Rüstigkeit feierte Sparkassendirektor i. R. Helmut Bernklau in der Fichtenstraße im Kreise seiner Familie seinen 85. Geburtstag. Der Jubilar wurde im Oktober 1933 in Gottowitz im Egerland als erstes von drei Kindern geboren und besuchte dort auch die Volks- und Oberschule.

Durch die Wirren des Krieges musste die Familie Bernklau 1945 ihre Heimat verlassen; sie fand in Bodenwöhr, ab 1950 in Schwandorf und ab 1954 in Burglengenfeld eine neue Heimat. Die Eltern führten in Schwandorf das „Weiße Rössl“ und in Burglengenfeld den „Gasthof zur Post“.

Karriere bei der Sparkasse

Mit 14 Jahren lernte Bernklau bei der Schmidt-Bank in Burglengenfeld den Beruf des Bankkaufmanns und war dort bis 1953 tätig. Seine weiteren beruflichen Stationen waren ab 1953 die damalige Stadtsparkasse Schwandorf und ab 1961 die damalige Kreissparkasse Burglengenfeld; als Zweigstellenleiter war er neun Jahre in Teublitz tätig. 1978 wechselte Bernklau im Zug der Landkreisreform zur fusionierten Sparkasse im Landkreis Schwandorf. 1986 wurde er zum Abteilungsdirektor sowie 1990 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied ernannt.

Engagement des Jubilars

  • Mitgründer:

    Helmut Bernklau ist eng mit der Vereinswelt verbunden. Gründungsmitglied ist er bei Wasserwacht und TC Teublitz, ferner ist er beim Oberpfälzer Volkskundemuseum Burglengenfeld und dem Förderverein Fachoberschule Schwandorf.

  • Weitere Mitgliedschaften:

    Weiter gehört er schon Jahrzehnte dem SC Teublitz, der FF Teublitz und dem MGV Gute Freunde Teublitz als Mitglied an. Vom SOS-Kinderdorf wurde Bernklau mit der goldenen Ehrennadel für 50 Jahre Spendenbereitschaft geehrt.

Nach dem Fall der Mauer wurden zwischen bayerischen und sächsischen Sparkassen Partnerschaften geschlossen, um bei der Umstellung zu helfen. Bernklau kam zur Kreissparkasse Hohenstein-Ernstthal, wo er ab Oktober 1990 als kommissarischer und ab 1. April 1991 als hauptamtlicher Vorstandsvorsitzender die Leitung übernahm.

Familie macht ihm viel Freude

Zum 1. Januar 1996 wurde die Kreissparkasse Hohenstein-Ernstthal mit der Sparkasse Chemnitz zusammengeschlossen. Als Vorstandsmitglied der Sparkasse Chemnitz trat Bernklau am 1. April 1996, nach 48 Berufsjahren, in den verdienten Ruhestand.

Seine Frau Margot lernte der Jubilar in Schwandorf kennen, sie heirateten im Jahr 1955 in Burglengenfeld. Aus der Ehe gingen vier Söhne hervor. 1962 zog die Familie Bernklau nach Teublitz und wohnte zuerst in der Sparkassen-Zweigstelle. 1976 erwarb sie ein Haus in der Fichtenstraße, wo das Ehepaar Bernklau heute seinen Lebensabend verbringt. Hobbys im sportlichen und musischen Bereich machen dem Jubilar viel Freude, genauso wie die neun Enkel, vier Buben und fünf Mädchen.

Zum Ehrentag gratulierten seine Frau Margot, die vier Kinder mit den neun Enkelkindern, viele Freunde und Bekannte, die Sparkassen Chemnitz und Schwandorf sowie im Namen der Stadt Teublitz Bürgermeisterin Maria Steger.

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