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Unterhaltung

Jubiläumsgaudi als Abschluss

Die „Oberpfälzer Blechapostel“, die „Auer-Buam“ und „s’wild Goich“ gestalteten den Musikabend der Blaskapelle Teublitz.
Von Werner Artmann

  • Die „Oberpfälzer Blechapostel“ boten bei der Jubiläumsgaudi der Blaskapelle gekonnte Blechmusik auf allen Ebenen. Fotos: Werner Artmann
  • Die „Auer-Buam“ warteten mit Wirtshausmusik, Gstanzln und Witzen auf.

TEUBLITZ.Zum Abschluss des 35. Vereinsjubiläums feierte die Blaskapelle Teublitz eine „Jubiläumsgaudi“. Zu diesem Musikabend waren die „Oberpfälzer Blechapostel“, die „Auer-Buam“ und die „Premberger Feierwehrkapelln – s’wild Goich“ eingeladen. Rund 200 Besucher wollten sich diesen Abend mit guter Blechmusik und Unterhaltung in der Dreifachsporthalle nicht entgehen lassen.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem Standkonzert der Teublitzer Blaskapelle vor der Stadthalle unter Leitung von Kapellmeisterin Lena Hofmann. Mit diesem Konzert wollte der Veranstalter seine Gäste musikalisch empfangen und in die Stadthalle „einespuiln“. Als „Vorband“ bis zum Jubiläumsabend spielte die „Premberger-Feuerwehrkapelln – s’wild Goich“ die Gäste mit oberpfälzer und altbayrischer Blasmusik so richtig „warm“. Inge Hofmann, die Vorsitzende der Blaskapelle Teublitz, begrüßte die Zuhörer und freute sich über den guten Besuch.

Ein Rückblick

  • Gründung:

    Die Idee zur Gründung der Jugendblaskapelle Teublitz hatten Josef Baumann, Siegfried Damm, Hans Merl, Josef Forster und Franz Pretzl beim Irlfest in Premberg im Juni 1982.

  • Finanzierung:

    Am 12. November 1982 fand eine erste Zusammenkunft mit dem Bürgermeister und den Vereinsvorständen statt. Dabei wurde vor allem die Frage der Finanzierung geklärt.

Als Gastkapelle und Hauptakteure des Abends hatte man die „Oberpfälzer Blechapostel“ engagiert. Es war die „Macht eines Bierdeckels“, der im Frühjahr des Jahres 2002 zehn Musikanten aus vielen Ecken der Oberpfalz zu einer ersten gemeinsamen Probe in Winklarn zusammenführte. Dies war die Geburtsstunde der „Oberpfälzer Blechapostel“. Von Beginn an favorisierten die Musiker böhmisch-mährische und moderne Blasmusik im Stile der Egerländer Musikanten, der Blaskapelle Gloria oder Vlado Kumpan. Diesem Stil sind die Blechapostel bis heute treu geblieben, und so konnte sich die mittlerweile auf 13 Musiker angewachsene Formation über die Jahre hinweg eine große Fangemeinde erspielen – weit über die Grenzen der Oberpfalz hinaus.

Den Auftakt machten die „13-Apostel“ mit der Polka „Augenblicke“ und es folgten Stücke wie „Amselpolka“, „Gartenpolka“, „Fuchsgrabenpolka“ oder Märsche wie „Späte Liebe“, „Der böhmische Wind“ oder „Von Freund zu Freund“. Dazwischen gab es aber auch ein Trompeten-Solo mit dem Titel „Weinende Trompete“ und dem Klarinetten-Solo „Dudelsack“.

Die „Auer Buam“ mit Akkordeonbegleitung von der Mutter überbrückten dann die dreiviertelstündige Pause der „Blechapostel“ mit Gstanzl, Witzen und Wirtshausmusik. Ziachspieler Raphael ist ein Könner auf der „Steirischen“, spielt auch Gitarre und die Bassgeige und begleitet seinen Bruder Raphael mit dem Gesang. Dieser ist Spezialist beim Begleiten der Musik mit den Löffeln, spielt auf der Gießkanne, macht Witze und singst Gstanzln. Zum Abschluss spielten die „Oberpfälzer Blechapostel“ noch groß auf, und der große Beifall zeigte, dass ihre Art von Blechmusik bei den Besuchern gut angekommen ist.

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