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Engagement

Ministranten basteln für Adventsmarkt

In diesem Jahr erwarten die Besucher des Teublitzer Marktes besondere Preise am Losstand: Bunte Kreuze, Kerzen oder Kissen.
Von Werner Artmann

Die Ministranten bastelten zusammen mit Pfarrer Michael Hirmer fleißig Kreuze. Foto: Werner Artmann
Die Ministranten bastelten zusammen mit Pfarrer Michael Hirmer fleißig Kreuze. Foto: Werner Artmann

Teublitz.Schon seit Jahrzehnten beteiligen sich die Teublitzer Ministranten mit einem Losstand am Teublitzer Adventsmarkt. Die zu verlosenden Preise werden dabei seit jeher von den Ministranten selbst gebastelt. Für den diesjährigen Adventsmarkt sollen dabei besondere und aufwändige Preise gestaltet werden. Damit dies möglich ist, beschloss die Gruppenleiterrunde, fünf Basteltage zu veranstalten, an denen die Ministranten verschiedene Sachen gemeinsam herstellen.

Bunte Kreuze für Zuhause

Der erste Basteltag am 6. Oktober stand ganz im Zeichen des Kreuzes. „Ich denke, dass es gut ist, unser Erkennungszeichen unter die Leute zu bringen“, erklärte Gruppenleiterin Marlene Unger die Bastelaktion. Unter ihrer Anleitung beklebten die Ministranten Holzkreuze mit Mosaiksteinen. „So entstehen bunte Kreuze, die man gerne zu Hause aufhängt.“ Zunächst mussten hierfür aber Holzkreuze ausgeschnitten werden. Stefan Weiß, Matthias Zankl und Michael Emmert übernahmen diese Aufgabe. Auch die Schreinerei Popp aus Münchshofen spendete über 70 Kreuze. Diese wurden dann per Hand von den Ministranten mit bunten Steinen beklebt. „Abschließend müssen die Kreuze noch mit einer weißen Masse verfugt werden“, beschreibt Marlene Unger die letzten Arbeitsschritte.

Weitere Termine

  • Basteltage:

    Die nächsten Basteltage finden am 20. Oktober, 10. November und 24. November statt.

  • Ideen:

    Neben den Kerzen und Kreuzen mit Mosaikschmuck sollen an den Basteltagen noch Kissen mit Kirschkern-Füllung, Gläser mit Backmischungen und Schneemannsocken gebastelt werden.

  • Beteiligung:

    Zum ersten Basteltag kamen über 30 Ministranten.

Neben den Kreuzen wurden aus diversen Wachsresten aus der Sakristei auch neue Kerzen gegossen. „Es war gar nicht so einfach beim Gießen der neuen Kerzen den Docht zu fixieren“, meinte Oberministrantin Tina Emmert, die gemeinsam mit Juliette Röhrl die Kerzenreste einschmolz. Doch mit Hilfe von Zahnstochern, die Pfarrer Michael Hirmer beisteuerte, gelang dies dann auch recht gut.

Ziel: Bis zu 1200 Preise

„Insgesamt wollen wir 1000 bis 1200 Preise an fünf Basteltagen produzieren“, gibt Oberministrant Dominik Seck an. „In zwei Wochen treffen wir uns wieder, dann werden wir weitere Mosaike gestalten, aber auch Kissen nähen.“ Pfarrer Michael Hirmer freute sich über die über 30 Ministranten, die beim ersten Basteltag gekommen waren. „Ich bin schon stolz auf unsere Ministranten und besonders unsere Oberminis und Gruppenleiter. Sie sind kreativ und halten zusammen, wenn es um die gemeinsame Sache geht. Und es ist schon super, dass heute an die 200 Kreuze entstanden."

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