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Konzertreihe

Schöne Feierstunde zum Erntedankfest

Das 140. Telemann-Konzert in Saltendorf enthielt Musik des Namensgebers, aber auch aus Frühbarock und Romantik.

Die Akteure des 140. Telemannkonzerts mit Clara Dieterich (Sopran), Martin Christoph (Bariton), Flötistin Barbara Hintermeier und Norbert Hintermeier (von links)
Die Akteure des 140. Telemannkonzerts mit Clara Dieterich (Sopran), Martin Christoph (Bariton), Flötistin Barbara Hintermeier und Norbert Hintermeier (von links) Foto: bat

Teublitz.Festliche Musik stand auf dem Programm des 140. Telemann-Konzerts, das anlässlich des Erntedankfests, aber auch zu Ehren der Gottesmutter im „Rosenkranzmonat“ Oktober in der Saltendorfer Wallfahrtskirche „Mariä Heimsuchung“ abgehalten wurde. Die Musikbeiträge stammten zwar überwiegend aus der Zeit Telemanns, aber es wurden ebenso Werke des Frühbarocks und der Romantik berücksichtigt.

Mit barocker Flötenmusik aus England wurde das Programm gleichsam umrahmt. Die Münchner Flötistin Barbara Hintermeier stellte ihr virtuoses Können mit mehrsätzigen Werken von William Babell und Henry Eccles vor. Im Mittelpunkt dieser kirchenmusikalischen Feierstunde aber standen Instrumentalwerke des Namensgebers der Konzertreihe, die vortrefflich von der Blockflötistin, begleitet von Norbert Hintermeier (Orgel), musiziert wurden.

Die Vokalwerke wurden von Clara Dieterich (Sopran) und Martin-Christoph Dieterich (Bariton) dargeboten. Die junge Sopranistin, die am Anfang ihrer sängerischen Berufsausbildung steht, bewies bereits Stil- und Intonationssicherheit in den unterschiedlichen Gesangswerken, alleine und in Begleitung mit Blockflöte und Orgel. Die Bachlieder für Sopran bzw. Bariton und Orgel überzeugten durch die klare Textbehandlung der Sänger, die sowohl bei den Einzelbeiträgen wie auch den Duetten gut disponiert waren und daher entsprechend harmonierten. Martin-Christoph Dieterich erfreute die Zuhörer besonders mit der festlichen Marienkantate „Ad festa, fideles“ von Giovanni Antonio Rossetti, die er vorbildlich interpretierte.

Dass in Saltendorf immer auch Werke Oberpfälzer Musiker aufgeführt werden ist schon gute Tradition. Diesmal standen Beispiele des in Kulmain geborenen Martin Vogt, ein Schüler Michael Haydns, auf dem Programm. Neben den Gesangsbeiträgen trug Norbert Hintermeier auch ein Orgelwerk dieses Komponisten vor. Pfarrer Michael Hirmer ergänzte mit passenden Meditationen und Gebeten diese Konzertstunde, die mit dem gemeinsam gesungenen Danklied „Erde, singe“ beendet wurde. (bat)

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