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Kommunalwahl

Wahlkampfauftakt in Teublitz

Die SPD geht mit Bürgermeisterkandidat Andreas Ferstl in die Kommunalwahl. Er setzt fünf Schlagwörter in den Mittelpunkt.
Von Werner Artmann

SPD-Bürgermeisterkandidat Andreas Ferstl forderte ein menschliches und lebenswertes Teublitz. Foto: Werner Artmann
SPD-Bürgermeisterkandidat Andreas Ferstl forderte ein menschliches und lebenswertes Teublitz. Foto: Werner Artmann

Teublitz.„Zusammenleben, Zusammenarbeiten, Zusammenwohnen, Zusammenkommen und Zusammenhalten!“ Das sind die fünf Übergriffe im Wahlprogramm der SPD zur Kommunalwahl im März diesen Jahres. Mit diesen Schlagwörtern, „die jeder an einer Hand abzählen kann,“ will der SPD-Ortsverein zusammen mit dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Andreas Ferstl für die nächsten sechs Jahre alle Energie hineinstecken, um mit einem guten Wahlergebnis die Arbeit für ein „menschliches und lebenswertes Teublitz“ anzupacken.

Zum Wahlkampfauftakt im Parkschützenheim hatte der SPD-Ortsverein mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Andreas Ferstl am Samstagvormittag ins Parkschützenheim eingeladen. Um beim kommenden Wahlkampf zu bestehen, gab es für die rund 80 Zuhörer zum Mittagessen eine deftige „Schlachtschüssel“ mit Blut- und Leberwürste, Kesselfleisch, Kraut, Dotsch und Wiener. Im Mittelpunkt seiner Wahlkampfrede standen Ausführungen von SPD-Bürgermeisterkandidaten Andreas Ferstl zu den fünf „Schlagwörtern“ im Wahlprogramm.

Durch ein neues Gewerbegebiet sollen Arbeitsplätze entstehen

Beim Thema „Zusammenleben“ lege er sein Augenmerk auf alles, was mit Vereinsleben, Ehrenamt, Vereinsorganisation, Jugendarbeit, Naherholung, Einheimischen und Zugezogene und Kulturarbeit zu tun habe. Für die Vereine forderte er einen verlässlichen Ansprechpartner in der Stadt zur Unterstützung in Vereinsfragen.

Auch müsse die Benutzung der Dreifachsporthalle für Kinder und Jugendlichen kostenlos sein. Beim Thema „Zusammenarbeiten“ muss das Gespräch mit den Gewerbetreibenden und ansässigen Arbeitgeber gesucht werden. Sich die Visionen jedes Einzelnen anhören, die Nöte aufnehmen, wenn möglich fördern und helfen, wo Möglichkeiten bestehen. Die Ansiedlung von fehlenden Fach- und Allgemeinärzten müsse unbedingt forciert werden. Ferstl hinterfragte auch die vielen Bürgerinitiativen und meinte: „Die CSU informiert nicht die Bürger und redet lieber mit fremden Investoren, statt selbst die Initiative zu ergreifen,“ sagte der Bürgermeisterkandidat.

Das Gewerbegebiet an der A93 müsse umgesetzt werden, um Arbeitsplätze heimatnah zu schaffen. „Die Gewerbesteuer brauchen wir dringend, um unsere Investitionen zu sichern und um Schulden abzubauen,“ meinte Ferstl. Beim Punkt „Zusammenwachsen“ forderte er, dass die Planung und Vermarktung der Baugebiete künftig in der Hand der Stadt liegen müsse. Dazu gehöre auch die Zusammenarbeit innerhalb des Städtedreiecks.

Professionelle Hilfe für den Klimaschutz in Anspruch nehmen

Beim Punkt „Zusammenkommen“ sollten die Ortsstraßen erneuert und eine Prioritätenliste erstellt werden. Die Umsetzung der Barrierefreiheit, das Absenken von Bordsteinkanten, ein Fahrradstreifen in der Regensburger Straße und die Verkehrsberuhigung seien mit Nachdruck in Angriff zu nehmen. Beim Punkt „Zusammenhalten“ sei das Ziel, bei wichtigen Angelegenheiten zu bestimmten Themen die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig zu informieren.

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Der Bürgerhaushalt sollte aufgestockt und in Sachen Umwelt und Klimaschutz professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. „Für all diese Punkte stehe ich und mein Team. Wir wollen dem Bürger von Teublitz nicht all zu viel versprechen, wenn man es letztendlich nicht halten kann,“ sagte Ferstl. Diese Einstellung von ihm sei auch ein Grund dafür, vorerst nichts über die Umgehungsstraße zu sagen. „Es wurde ein Raumordnungsverfahren in Auftrag gegeben und über die Ergebnisse soll mit den Menschen geredet werden,“ sagte der Bürgermeisterkandidat abschließend.

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