MyMz
Anzeige

Auszeichnung

Soziales Engagement mit Vorbildcharakter

Hermine Rodde und Tafel-Vorsitzender Dr. Friedrich Keller erhielten die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste.

Das Engagement von Hermine Rodde würdigte Familienministerin Emilia Müller bei der Verleihung der Bayerischen Staatsmedaillen für soziale Verdienste.
Das Engagement von Hermine Rodde würdigte Familienministerin Emilia Müller bei der Verleihung der Bayerischen Staatsmedaillen für soziale Verdienste. Foto: Gert Krautbauer

Schwarzenfeld. Bayerns Familienministerin Emilia Müller hat am Freitag im Max-Joseph-Saal der Residenz München Bayerische Staatsmedaillen für soziale Verdienste überreicht. Unter den Geehrten, deren besonderes Engagement die Ministerin würdigte, waren auch Hermine Rodde aus Schwarzenfeld und Dr. Friedrich Keller aus Teunz.

Seit fast 20 Jahren widmet Hermine Rodde ihr ehrenamtliches Engagement dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Schwandorf. 1997 wurde sie stellvertretende Vorsitzende, 2007 erste Vorsitzende. Ziel des Sozialdiensts katholischer Frauen sei es, insbesondere Frauen, Mädchen und Kindern, aber auch generell Familien und Jugendlichen in Armut und Not zu helfen. Müller verwies auf die Spielstube des SkF, die stundenweise Betreuung von ein- bis achtjährigen Kindern durch ausgebildetes Fachpersonal und Ehrenamtliche biete. Hermine Rodde sei seit der Gründung 1989 tatkräftig involviert gewesen und habe später auch zur Übernahme der Trägerschaft durch den SkF beigetragen. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt wurden eine Tagesmüttervermittlung und eine aktive Mitarbeit bei der Koordinationsstelle „frühe Kindheit“ eingerichtet. Seit 2012 ist der SkF auch in der Lage, Vormundschaften zu übernehmen. Aber auch außerhalb des Sozialdiensts tragen viele Initiativen und Veranstaltungen mit sozialem Charakter die unverkennbare Handschrift von Hermine Rodde. „Dank Ihres Verantwortungsbewusstseins, Ihrer Ausdauer und Ihres unermüdlichen Werbens auf verschiedenen Ebenen konnte der Sozialdienst katholischer Frauen in Schwandorf zu einer festen Stütze der sozialen Gemeinschaft werden“, sagte Müller in ihrer Laudatio.

Sozialministerin Emilia Müller überreichte die Staatsmedaille auch an Dr. Friedrich Keller.
Sozialministerin Emilia Müller überreichte die Staatsmedaille auch an Dr. Friedrich Keller.Foto: Gert Krautbauer

Dr. Friedrich Keller, ehemaliger Chefarzt im Krankenhaus Oberviechtach, hat auch im Ruhestand einen Weg gefunden, den Dienst an der Allgemeinheit fortzusetzen. Keller ist Wegbereiter und Gründer der Tafel Oberviechtach und Neunburg vorm Wald geworden. Seit Gründung der Tafel ist er deren erster Vorsitzender – und arbeitet darüber hinaus auch noch aktiv als Helfer mit. Wie jedes andere Mitglied ist Keller bei Abholung, Sortierung und Ausgabe der Lebensmittel einmal die Woche eingeteilt. „Ihr Engagement bei der Tafel geht weit über das übliche Maß hin-aus und demonstriert eindrucksvoll, dass Ihr unbedingter Wille, für Ihre Mitmenschen da zu sein und ihnen Gutes zu tun nicht mit Ihnen in Ruhestand gegangen ist“, sagte Müller.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht