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Grundversorgung

UV-Anlage soll Probleme mit Wasser lösen

Erneut bereiten in Dautersdorf coliforme Bakterien Kopfzerbrechen. Gelingt durch Investitionen eine nachhaltige Verbesserung?
Von Ralf Gohlke

Wer aus dem Leitungsnetz in Dautersdorf Trinkwasser zapft, kann es nur bedingt genießen. Aktuell wird wegen coliformer Bakterien wieder gechlort.
Wer aus dem Leitungsnetz in Dautersdorf Trinkwasser zapft, kann es nur bedingt genießen. Aktuell wird wegen coliformer Bakterien wieder gechlort. Foto: dpa

Thanstein.Das Trinkwasser in Dautersdorf muss wieder gechlort werden. Darüber informierte Bürgermeister Walter Schauer den Thansteiner Gemeinderat am Donnerstag in seiner ersten öffentlichen Sitzung im neuen Jahr.

Laut Bürgermeister wurden infolge von Starkregenereignissen erneut Einträge von coliformen Bakterien im Trinkwasser in bestimmten Brunnenbereichen der Trinkwasseranlage festgestellt. Daraus ergäbe sich nun doch ein Problem, das angegangen werden müsse. So werde der Ankauf einer UV-Anlage mit Ultrafiltration unumgänglich. Ebenso kündigte Walter Schauer erneute Gespräche mit dem Wasserlieferzweckverband Nord-Ost-Gruppe an.

Was die Kosten betraf, hoffte er auf ein Programm, über welches besondere Härtefälle gefördert werden könnten. Ob es in dem Fall greifen würde, müsse allerdings erst geklärt werden.

Ebenfalls Kosten verursachen wird ein Grundsatzbeschluss, der in der vorausgegangenen Sitzung nicht-öffentliche gefasst wurde. Im Rahmen der Bekanntgabe nannte Walter Schauer den Ankauf eines Tragkraftspritzenfahrzeuges für die Feuerwehr Kulz. Dieses soll das inzwischen über 30 Jahre alte Fahrzeug ersetzen. Die Kosten werden aufgrund einer interkommunalen Sammelbestellung mit der Feuerwehr Neunburg auf rund 75 000 Euro geschätzt, die mit 26 600 Euro gefördert werden. Der Bürgermeister stellte allerdings fest, dass es einen „Kooperationsbonus“ für die Tragkraftspritze nicht geben werde.

Die Kosten betragen rund 10 000 Euro, gefördert mit 4000 Euro. Etwa im April oder Mai solle die europaweite Ausschreibung für die insgesamt fünf Fahrzeuge erfolgen. Das alte Fahrzeug sei derzeit instand gesetzt und sicher bis 2017 noch einsatzfähig.

Ohne Gegenstimme billigte der Gemeinderat im Weiteren einen Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung einer Feldscheune durch Joachim Wutz in Dautersdorf. Der Bürgermeister war zuversichtlich, dass auch das Landratsamt eine Genehmigung in Aussicht stellen werde, wenn die Auflagen der unteren Naturschutzbehörde zur Begrünung erfüllt würden. Als „reine Formalie“ bezeichnete Walter Schauer die „Aufstufung“ des Gartenweges in Kulz von einem öffentlichen Feld- und Waldweg zur Ortsstraße. Ein weiterer Ausbau der bereits im Besitz der Gemeinde befindlichen Flächen sei derzeit nicht vorgesehen.

„Ich bin froh, wenn sich junge Menschen bereiterklären, Ehrenämter zu übernehmen“, unterstrich er in Bezug auf die Bestätigung des neuen ersten Kommandanten und dessen Stellvertreters bei der Feuerwehr Kulz.

Laut Feuerwehrgesetz muss das jeweilige Gemeindegremium deren Wahl bestätigen. Während Kommandant Andreas Held nur noch den Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“ besuchen muss, steht für seinen Stellvertreter Markus Uschold auch der Gruppenleiterlehrgang noch aus. „Hier wurde rechtzeitig und reibungslos ein Generationswechsel vollzogen“, stellte der Bürgermeister fest und war sicher, dass auch Kreisbrandrat Robert Heinfling keine Einwände geltend machen werde. Auch der Gemeinderat stimmte der Ernennung zu.

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