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Vier Corona-Fälle am Vatertag

In Bayern gilt ein neuer Schwellenwert für Erkrankte. Im Landkreis Schwandorf ist dorthin noch viel Luft.

Aktuell stehen noch einige Testergebnisse aus. Foto: H. Schmidt/dpa
Aktuell stehen noch einige Testergebnisse aus. Foto: H. Schmidt/dpa

Schwandorf.Das bayerische Kabinett hat am Dienstag den Grenzwert für Corona-Hotspots verschärft, der als Frühwarnsystem lokale oder regionale Gegenmaßnahmen auslösen soll: In der Sitzung am Dienstag haben die Kabinettsmitglieder den Schwellenwert, der bislang bei 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche lag, auf 35 Neuinfektionen hochgesetzt.

Laut Hans Prechtl, dem Sprecher des Landratsamts, bedeutet das umgerechnet auf die Einwohnerzahl des Landkreises Schwandorf, dass der Schwellenwert hier von 74 infizierten Personen auf 52 Personen sinkt.

Prechtl zufolge ist davon auszugehen, „dass bei einem lokalisierten und klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen, zum Beispiel in einer Einrichtung oder Gemeinschaftsunterkunft, das Beschränkungskonzept nur diese Einrichtung umfassen wird“. Hier sehe das abgestufte Konzept der Staatsregierung spezielle Maßnahmen vor – von der Beratung bis zur Schließung der Einrichtung.

18,34 Infektionen pro 100 000 Einwohner

Der Wert für den Landkreis Schwandorf lag am Dienstag bei 22,42, am Mittwoch bei 19,70 und am Donnerstag bei 18,34 Infektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Insgesamt sind dem Landratsamt seit Beginn der Pandemie 485 Corona-Infektionen im Landkreis Schwandorf bekanntgeworden. 17 Personen, die aus dem Landkreis stammen und sich mit dem Virus infiziert hatten, sind gestorben.

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80 Asylbewerber auf Covid-19 getestet

Reihentests sollen zeigen, wie stark die Heime am Plattenberg in Neunburg betroffen sind. Dort geht es eher eng zu.

Am Donnerstag meldet das Landratsamt vier neue Fälle. Es handelt sich dabei um eine dreiköpfige Familie in der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald und um einen Fall aus einer anderen Gemeinde. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen liegt damit bei 489. Sehen Sie hier, wie sich die Infektionsrate seit dem ersten Fall am 8. März entwickelt hat.

Von den am Dienstag im Schlachthof in Schönsee abgestrichenen rund 20 Personen liegen die Ergebnisse, die allesamt im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen ausgewertet werden, erst zum Teil vor. Zur Stunde haben das Landratsamt sieben Rückmeldungen erreicht. Erfreulicherweise sind laut Landratsamt alle sieben Tests negativ. Von den am Mittwoch in der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald im Rahmen der Reihentestung abgestrichenen Personen liegen noch keine Ergebnisse vor. Das Landratsamt rechnet am Freitag mit diesen Ergebnissen.

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