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Projekt

Das große Bauvorhaben ist nun vollendet

Bei der Einweihung wünschten alle Redner, dass das Wackersdorfer Mehrgenerationenhaus von Jung und Alt gut angenommen werde.
Von Johann Ippisch

  • Bei einem Rundgang nahmen die Ehrengäste das neue Mehrgenerationenhaus in Augenschein und lobten es als eines der schönsten der Oberpfalz oder sogar in Bayern. Fotos: Ippisch
  • Die Ehrengäste bei der Einweihungsfeier Foto: sjj
  • Das Mehrgenerationenhaus ist jetzt fertig. Foto: sjj
  • Das Logo des neuen Wackersdorfer mehrgenerationenhauses Foto: sjj

Wackersdorf.. Eines der schönsten Mehrgenerationenhäuser in der Oberpfalz bzw. in Bayern wurde gestern im Beisein von zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Bildung vom Wackersdorfer Pfarrer Christoph Melzl gesegnet. Nicht nur von Staatsministerin Emilia Müller wurde dies so betrachtet, auch die weiteren Redner MdB Karl Holmeier sowie Landrat Thomas Ebeling gaben dem Gelingen des Drei- Millionen-Projekts ihre Zustimmung.

Neben den Abgeordneten des Bayerischen Landtags Joachim Hanisch und Franz Schindler waren auch die Altlandräte Hans Schuierer und Volker Liedtke nach Wackersdorf gekommen. Mit Harald Bemmerl, Manfred Rodde, Richard Stabl und Hans Frankl waren die Bürgermeisterkollegen aus Steinberg am See, Schwarzenfeld, Bodenwöhr und Bruck zu Gast in Wackersdorf. Auch viele Vertreter aus dem Bildungssektor, allen voran Ministerialbeauftragter Franz-Xaver-Huber, wohnten der Einweihungszeremonie bei.

Eine Bläsergruppe des Musikvereins Wackersdorf-Steinberg am See, der im neuen Mehrgenerationenhaus beheimatet ist, umrahmte die Feierstunde musikalisch.

Eine Bläsergruppe des Musikvereins Wackersdorf-Steinberg am See spielte auf. Foto: sjj
Eine Bläsergruppe des Musikvereins Wackersdorf-Steinberg am See spielte auf. Foto: sjj

Vor rund 90 Jahren, am 12. September 1926, war das neue Schulgebäude eingeweiht worden, als eines der schönsten Schulhäuser der Oberpfalz, das die Verantwortlichen mit Stolz erfüllt hatte. „Und ebenso stolz können auch wir heute sein!“, so Bürgermeister Thomas Falter, der die zahlreichen Gäste zur offiziellen Einweihungsfeier im sogenannten „Offenen Treff“ begrüßen konnte. Das große Bauvorhaben ist nunmehr vollendet.

„Hier treffen ab sofort Bürger auf Bürger. Es trifft Jung auf Alt. Es treffen, wie der Name schon sagt, Generationen aueinander“, so die freudige Mitteilung von Bürgermeister Thomas Falter. Er präsentierte auch „das Gesicht der Einrichtung“, die Sozialpädagogin Stephanie Staudenmayer, die das Mehrgenerationenhaus künftig leitet und zu diesem Zweck auch ein sozialpädagogisches Konzept erarbeitet hat. Falter bedankte sich beim Gemeinderat, seinen Mitarbeitern, bei den Planern, Handwerkern, Reinigungskräften, dem Landratsamt sowie den Förderstellen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

Ministerin ‚Emilia Müller hielt die Festansprache. Foto: sjj
Ministerin ‚Emilia Müller hielt die Festansprache. Foto: sjj

Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Emilia Müller betonte in ihrer Rede, dass das Mehrgenerationenhaus nicht nur Anlaufstelle für Jung und Alt ist, sondern die Attraktivität des Ortes steigert. Wackersdorf ist auch Beispiel dafür, dass im Ort der Zusammenhalt der Generationen funktioniert. „Das neue Mehrgenerationenhaus ist ein Leuchtturm!“ Die Ministerin wünschte sich, dass das MGH ein Magnet für Jung und Alt wird.

MdB Karl Holmeier stellte zur Zufriedenheit fest, dass aus dem 90 Jahre alten Schulgebäude ein Schmuckstück entstanden ist. „Miteinander die neue Nutzung des Gebäudes auf den Weg bringen!“, war sein Appell. „Wackersdorf ist wieder attraktiver als es bisher war!“

Stimmen zum neuen MGH

  • Manfred Zenger:

    Der in Wackersdorf aufgewachsene und vereinsmäßig engagierte Bürger sieht das MGH als gelungenen Bau, die Optik als sehr gut. Das MGH ist für Wackersdorf eine Aufwertung und eine Bereicherung für viele Gruppen und Vereine, so sein Statement.

  • Richard Achatz sen.:

    Mit dem Besuch im MGH kommen dem Wackersdorfer, der von 1944 bis 1952 im 26er Schulgebäude in die Schule ging, viele Erinnerungen, auch an ehemaliger Lehrer wie Heinrich Lobmeyer oder Heribert Haug. Die alten Räume sind aber nicht mehr wiederzuerkennen.

  • Gertraud Kerschner:

    Stellvertretend für weitere Vereine sieht die engagierte Trachtlerin viele neue Möglichkeiten im neuen Gebäude. So hält sie bereits am 4. März einen Anfänger-Nähkurs im MGH, wo ihr nun auch die entsprechenden Räumlichkeiten dafür zur Verfügung stehen.

  • Manuela Heyda:

    Auch die Vorsitzende des Heimat- und Volkstrachtenvereins „D`lustig`n Stoapfälza“ erwartet sich mit dem MGH eine bessere Vereinsarbeit. Vor allem offene Tanzproben, die entsprechenden Platzbedarf haben, können nun in dem neuen Gebäude durchgeführt werden.

Neben Landrat Thomas Ebeling überbrachte auch der Leiter des Mehrgenerationenhauses in Maxhütte-Haidhof Alexander Spitzer die Glückwünsche zum neuen Treff. Er, der bereits seit sieben Jahren mit dem MGH in Maxhütte Erfahrungen sammeln konnte. Das MGH sei für ihn wie eine weitere Familien, die aber auch viel Arbeit mache.

Die beiden Architekten des neuen Mehrgenerationenhauses Marc Feil vom ECOPLAN Planungsgesellschaft mbH aus Regensburg und die Sozialpädagogin und Leiterin des MGH Stephanie Staudenmayer verteilten anschließend – was den Bau des MGH und die sozialpädagogische Struktur um das Haus anbelangt – „Oscars“ an die Mitstreiter Uwe Knutzen und Inge Schmitz vom gemeindlichen Bauamt sowie an Armin Kellermann von der Verwaltung, 2. Bürgermeister Thomas Neidl stellvertretend für den gesamten Gemeinderat sowie an Bürgermeister Thomas Falter.

Architekt Marc Feil vom ECOPLAN Planungsgesellschaft mbH aus Regensburg und die Sozialpädagogin und Leiterin des MGH Stephanie Staudenmayer verteilten „Oskars“. Foto: sjj
Architekt Marc Feil vom ECOPLAN Planungsgesellschaft mbH aus Regensburg und die Sozialpädagogin und Leiterin des MGH Stephanie Staudenmayer verteilten „Oskars“. Foto: sjj

Der katholische Pfarrer Christoph Melzl – sein evangelischer Kollege Alfredo Malikoski – war leider erkrankt, nahm anschließend die Segnung des MGH und dessen Räumlichkeiten vor.

 Pfarrer Christoph Melzl segnete die Räume. Foto: sjj
Pfarrer Christoph Melzl segnete die Räume. Foto: sjj

Ein Rundgang der Ehrengäste durch die diversen Räume des MGH schloss sich an. Am Nachmittag hatte die Bevölkerung die Möglichkeit, das neue Mehrgenerationenhaus zu besichtigen. Von dem Angebot wurde auch reichlich von Jung und Alt Gebrauch gemacht. Im „Offenen Treff“ kam man anschließend bei Kaffee und Kuchen zusammen.

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