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Infrastruktur

Die Rachelstraße ist komplett saniert

Nach Ende der Bauarbeiten ist die Straße in Wackersdorf auf dem neuesten Stand. Die Anwohner mussten dafür nichts bezahlen.
Von Max Schmid

Von links: Bürgermeister Thomas Falter, Reiner Roth (derori Entwicklungs-GmbH), Volker Keil (Bauhofleiter), Josef Schaller (Firma Strabag), Michael Throner (VG), Hans Straßer (stv. Bauhofleiter) und Uwe Knutzen (Bauamtsleiter) freuen sich über die neue Straße. Foto: (smx)
Von links: Bürgermeister Thomas Falter, Reiner Roth (derori Entwicklungs-GmbH), Volker Keil (Bauhofleiter), Josef Schaller (Firma Strabag), Michael Throner (VG), Hans Straßer (stv. Bauhofleiter) und Uwe Knutzen (Bauamtsleiter) freuen sich über die neue Straße. Foto: (smx)

Wackersdorf.Ortstermin in der Rachelstraße im Ortsteil Brückelsdorf: Das Planungsbüro derori Entwicklungs-GmbH und die bauausführende Firma Strabag AG aus Wackersdorf übergaben die auf einer Länge von 368 Meter komplett sanierte Rachelstraße an die Gemeinde. Die Beeinträchtigungen bei der Zufahrt zu den einzelnen privaten Grundstücken sind nun Vergangenheit, die Anwohner haben eine neue Straße bekommen, die ihnen keinen Cent an Ausbaugebühren abverlangt hat.

Die Verantwortung dafür liegt nicht etwa im Wegfall der Straßenausbaugebührensatzung, sondern in der guten Finanzkraft der Gemeinde. Schon vor dem Aus für die „Strabs“ gab es in der Kommune keine Straßenausbaugebühren. Beim Ortstermin informierte Bürgermeister Thomas Falter, dass die Gemeinde Wackersdorf seit vielen Jahren Wert auf den konsequenten Ausbau und die Sanierung der Ortsstraßen lege, dies gelte sowohl für den Hauptort, als auch für die Ortsteile. Im Vorfeld habe man alle Anwohner der Rachelstraße bei einer Versammlung über den Ablauf der Bauarbeiten informiert.

2700 Quadratmeter Asphalt

Um unvermeidbare Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, habe man die Sanierungsarbeiten in zwei Bauabschnitte unterteilt, von denen der erste im Herbst 2018 ausgeführt wurde. Somit sei sichergestellt worden, dass alle Verkehrsflächen während der Winterpause wieder asphaltiert waren. Im Straßenbau seien insgesamt 2700 Quadratmeter Asphaltflächen neu hergestellt worden, berichtete Falter. Zudem seien die alten Betonrinnen der Fahrbahnentwässerung entfernt und durch neue Granitsteinrinnen ersetzt worden. Im Zuge des Straßenausbaus sei auch die Straßenbeleuchtung neu eingerichtet worden.

Das Vorgehen

  • Arbeiten:

    Die Sanierung der Rachelstraße begann am 10. September 2018. Die Straße wurde neu gestaltet, die Kanäle und die Wasserleitung erneuert und Glasfaserleerrohre durch die Strabag AG verlegt.

  • Kosten:

    Die Ausbaulänge betrug 368 Meter, die Straßenbreite sieben und die Fahrbahnbreite etwa sechs Meter. Die „Kofferstärke“ liegt bei 50 Zentimeter. Kosten der Sanierung: rund eine Million Euro.

Um für die Lampenstandorte neben der Fahrbahn Platz zu finden, habe man zwischen der neuen Entwässerungsrinne und den Gartenmauern einen rund 50 Zentimeter breiten Streifen mit Granitpflaster hergestellt. Die Einmündungsbereiche der angrenzenden Frühlings-, Sommer-, Fichten- und Arberstraße wurden im Rahmen der Sanierung der Rachelstraße für einen späteren Weiterbau vorbereitet. Bürgermeister Thomas Falter informierte, dass auch alle Kanäle in der Rachelstraße erneuert wurden. Diese Arbeiten seien Teil eines Gesamtkonzepts zur Verbesserung der Abflussleistungen der Ortskanäle in der Gemeinde. Der ursprüngliche Kanalquerschnitt sei durch Roboterfräsen wieder hergestellt worden. Im Nachgang werden die Kanäle von innen neu ausgekleidet. Die alte Guss-Wasserleitung wurde durch eine moderne Kunststoffleitung ersetzt, dadurch habe man die Versorgungssicherheit mit Trink- und Löschwasser wesentlich verbessert. Somit werde auch gewährleistet, dass die neue Fahrbahn später nicht durch Reparaturen an der Wasserleitung zerstört werden müsse.

Glasfaseranschluss möglich

Durch das Verlegen einer sogenannten Microduct-Verrohrung sei die Rachelstraße für eine spätere Glasfasererschließung vorbereitet und es werde keine späteren Grabarbeiten im Straßenraum geben. Im Zuge der Gesamtmaßnahme habe man auch den südwestlich gelegenen Waldweg ertüchtigt, der die Rachelstraße mit der Straße Am Hang verbinde. Ziel des Gesamtverkehrskonzepts der Gemeinde sei es, pro Jahr mindestens eine Straße zu sanieren.

Falter dankte dem Planungsbüro und der Baufirma für die gute Zusammenarbeit und die „unkomplizierte Baustelle“. Der derori-Geschäftsführer Reiner Roth bestätigte, dass in der Rachelstraße nun alles auf dem neuesten Stand sei, lediglich die Zuleitung für den Glasfaseranschluss fehle noch. Josef Schaller von der in Wackersdorf ansässigen Strabag AG, die die Bauarbeiten ausgeführt hatte, berichtete, dass es mit den Anwohnern zu keinerlei nennenswerten Problemen gekommen sei und die Baustelle unfallfrei abgeschlossen werden konnte.

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