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ENERGIE

Gemeinderat gegen Windkraft

Auf Wackersdorfer Gebiet könnten Windräder entstehen. Die Politik ist aber dagegen.

WACKERSDORF.Bisher war das Gemeindegebiet von Wackersdorf nicht Gegenstand von Planungen für Windenergieanlagen. Im Zuge der 22. Änderung des Regionalplanes Region Oberpfalz-Nord musste sich der Wackersdorfer Gemeinderat eines anderen belehren lassen.

So sieht der geänderte Regionalplan auf dem Waldgebiet zwischen Wackersdorf und dem Industriegebiet WTF durchaus die Errichtung von Windenergieanlagen vor. Bei der östlich von Wackersdorf gelegenen Fläche von rund 44 Hektar sind in 130 Meter Höhe Windgeschwindigkeiten von 4,8 Meter/Sekunde möglich. Die Änderung des Regionalplans mit dem Kapitel „Windenergie“ wurde notwendig, nachdem oberstes Ziel der bayerischen Energiepolitik eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung für Bayerns Bürger und Betriebe ist und in diesem Zusammenhang Bayern bis 2025 den Anteil der Bruttostromerzeugung auf 70 Prozent steigern will. Für den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch wird ein Wert von 20 Prozent im Jahr 2025 angestrebt. Nachdem sich die Ortschaft Grafenricht neben dem Gebiet befindet, würde die Nutzung von Windenergie unter die 10-H-Regelung fallen. Zudem bekräftigte der Gemeinderat noch einmal seinen Beschluss, dass man auch aufgrund der neuen Erkenntnisse, keine Windkraftanlage auf Gemeindegebiet befürworten werde.

Falscher Betrag

Wie FW-Gemeinderat Alfred Jäger informierte, hatten die FW für die Ablöse von Parkplätzen einen Betrag von 4000 Euro gefordert. Die MZ hatte fälschlicherweise von 10 000 Euro berichtet.

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