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Bildung

Jede Menge Chancen am Arbeitsmarkt

Alle zwölf Schüler der 9. Klasse haben den Quali geschafft und wissen nun, wie es für sie weitergeht.
Von Max Schmid

Die beiden VG-Bürgermeister Harald Bemmerl (li.) und Thomas Falter (re.) sowie Schulleiter Gerhard Süß (Zweiter von links) gratulierten den zwölf Absolventen der Mittelschule zum bestandenen Quali. Foto: smx
Die beiden VG-Bürgermeister Harald Bemmerl (li.) und Thomas Falter (re.) sowie Schulleiter Gerhard Süß (Zweiter von links) gratulierten den zwölf Absolventen der Mittelschule zum bestandenen Quali. Foto: smx

Wackersdorf.Die feierliche Entlassfeier der Quali-Schüler begann mit einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche, bei der den Schülerinnen und Schülern ein symbolischer Eckstein überreicht wurde. In der Aula der Schule gratulierten die beiden Bürgermeister der VG, Harald Bemmerl und Thomas Falter und riefen dazu auf, den neuen Lebensabschnitt mit Dank an Eltern und Lehrer zu beginnen. Durch die derzeit gute Lage am Arbeitsmarkt würden den Absolventen nun alle Türen offenstehen. Die Entlassschüler sollen auch aufmerksam und kritisch durch das Leben gehen und sich in die Dorfgemeinschaft einbringen, so der Tenor der Bürgermeister.

Schulleiter Gerhard Süß stellte fest, dass mit der Entlassfeier ein Teil der Kindheit abgeschlossen werde. Das Zeugnis über den erfolgreich abgelegten qualifizierenden Abschluss sei der Lohn für die Lernleistungen vor der Prüfung. Die Lehrkräfte haben die letzten drei Jahre an den nötigen „Stellschrauben gedreht“, die es gebraucht habe, damit der Motor bei den Prüflingen anspringe und für die Fahrt durch schwieriges Gelände die notwendigen Reserven vorhanden seien. Süß lobte die Absolventen, sie hätten sich mehr als wacker geschlagen und bei den Projektübungen das für das spätere Berufsleben wichtige Teamwork gelernt. Alle zwölf Schüler haben die Quali-Prüfung bestanden, ohne dass einer von ihnen in die mündliche Prüfung musste, dies sei keine Selbstverständlichkeit in der regionalen Schullandschaft. Rektor Süß rief die Entlassschüler dazu auf, neugierig im Leben zu sein, auf die Familie zu zählen und sich die richtigen Freunde zu suchen.

Die Schule sei heuer mit der Versorgung mit Ausbildungsstellen sehr zufrieden. Zwar habe vielleicht nicht jede eine Traumstelle gefunden, dennoch gelte es durchzuhalten, um weitere große Ziele zu erreichen: Ausbildungsabschluss, Beruf, Führerschein oder Partnerschaft. Süß dankte insbesondere der Klassenleiterin Stephanie Schloder, die für alle schulischen Wehwehchen eine Lösung hatte.

Sie verglich die Schule mit einem Nistkasten, aus dem die Schülerinnen und Schüler nun ausfliegen werden. Sie lobte die Klasse mit überschwänglichen Worten: „Ihr seit so brav gewesen, dass es schon fast unheimlich war“. Und wenn es zwischendurch wirklich einmal eine Zickerei gegeben haben sollte, so sei dies mit der Zeugnisübergabe für immer vergessen. So eine Klasse habe Seltenheitswert, die wünsche man sich immer wieder, sagte Schloder. Sie informierte, dass die meisten Absolventen nun eine Ausbildung in verschiedenen regionalen Unternehmen antreten werden, einige aber auch weiterführende Schulen besuchen werden. Für die musikalische Umrahmung der Entlassfeier sorgten die 6. Klasse & Robert mit dem Titel „Royals und Shotgun“ sowie die Musikgruppe der 7./8. Klassen mit den Stücken „In My Blood“ und „Bad Liar“.

Die Vorsitzende des Elternbeirates, Sonja Probst, gratulierte den Absolventen und rief dazu auf, am Anfang eines neuen Weges bei einem Rückschlag den Kopf nicht gleich in den Sand zu stecken, weil es irgendwie immer weitergehen werde.

Probst sprach von einer tollen Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und überreichte an die Klassenbesten Anna-Lena Eigner und Mehria Haidari sowie dem Zweitbesten Schüler Michael Faber Präsente.

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