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VdK

Bewährtes Führungsteam bestätigt

Beim VdK-Ortsverband Muschenried bleibt Evi Schwendner an der Spitze. Sprechstunden werden stark nachgefragt.
Johanna Baier

Johann Rosenmüller hält bereits seit 25 Jahren dem Verband die Treue, Adolf Betz wurde für 30 Jahre Treue ausgezeichnet (2. und 3. von li).  Foto: Johanna Baier
Johann Rosenmüller hält bereits seit 25 Jahren dem Verband die Treue, Adolf Betz wurde für 30 Jahre Treue ausgezeichnet (2. und 3. von li). Foto: Johanna Baier

Winklarn.Mit Evi Schwendner an der Spitze bleibt die Führung des VdK Ortsverbandes Muschenried in bewährten Händen. Nach den Berichten und der erfolgreich verlaufenen Neuwahl bei der Jahreshauptversammlung sprach Kreisgeschäftsführer Bernd Steinkirchner noch aktuelle sozialrechtliche Themen, insbesondere die Rentenproblematik an.

Die Vorsitzende begrüßte 17 Mitglieder im Café Schuhmacher. Sie dankte Walter Rückerl, Klara Schoierer und Evi und Hans Schwendner für die Durchführung der Sammlung „Helft Wunden heilen.“ Gut angenommen wurde wieder die Weihnachtsfeier und auch die Sprechstunden stießen auf große Nachfrage. Evi Schwendner und Klara Schoierer statteten älteren und kranken Mitgliedern zur Weihnachtszeit Besuche ab. Nach der Aufnahme von drei Neumitgliedern beträgt der aktuelle Mitgliederstand 63 Personen.

Kreisgeschäftsführer Bernd Steinkirchner dankte der bisherigen Vorstandschaft für deren Engagement und freute sich über die erneute Bereitschaft zur Ämterübernahme. Seit 70 Jahren bewegt sich der VdK „auf Erfolgskurs.“ Davon zeugen die nahezu 700 000 Mitglieder, der Landkreis Schwandorf zählt 11 298 Mitglieder. Stolz verwies er auf die Zuwächse von 25 000 Personen von Januar 2018 bis Januar 2019. „Von solchen Zahlen können andere Verbände und Parteien nur träumen.“ In 2018 wurden durch den Kreisverband 7401 Beratungen, 1667 Anträge, 715 Widersprüche und 219 Klagen durchgeführt. Dabei wurden Nachzahlungen in Höhe von 1 249 463 Euro durchgesetzt.

Steinkirchner zählte mit der Verbesserung der Mütterrente, der Rückkehr zur paritätischen Beitragszahlung in der Krankenversicherung, der Verbesserungen für Erwerbsminderungsrenten und der nun öffentlichen Diskussion um die Altersarmut noch weitere sozialpolitische Erfolge auf. Grundsätzlich begrüße der Verband den Gedanken einer Grundrente, denn damit zeigt sich, dass das Thema „steigende Altersarmut“ endlich in Berlin angekommen sei. Hauptschuld an dieser Situation ist seiner Meinung nach der zu geringe Mindestlohn. „Zwölf Euro Mindestlohn, dann befinden sich die Rentenanwartschaften erst über dem Niveau der Grundsicherungsleistung.“ Mit 9,19 Euro Mindestlohn sind wir davon weit entfernt. Der VdK fordert die Erweiterung der gesetzlichen Rente zu einer Erwerbstätigenversicherung, in die neben den Arbeitnehmern auch Selbstständige, Politiker und Beamte einzahlen sollen. Die neue Kampagne betitelt sich „Rente für alle“. „Wir brauchen eine Politik, die die sozialen Probleme und Gerechtigkeitsfragen sowie die offenen Fragen zur Zukunft des Renten-, Pflege- und Gesundheitssystems endlich anpackt.“

Bei den Neuwahlen wurde Evi Schwendner als Vorsitzende bestätigt, 2. Vorsitzende Klara Schoierer, Schriftführerin Brigitte Götz, Frauenbeauftragte Klara Schoierer, Beisitzer Schwendner Johann und Josef Schneider. Im Anschluss wurden Adolf Betz und Johann Rosenmüller für ihre Treue zum VdK geehrt. (gjb)

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