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kultur

Ukrainer brillieren bei Konzert

Für die Bläserdarbietung „Glanz und Gloria“ gab es in Winklarn großen Applaus. „Das war ein Ohrenschmaus“, schwärmten Zuhörer.
von Annemarie Mösbauer

Mit Sensen und Metallstäben machten die vier Musiker besondere Musik. Foto: Annemarie Mösbauer
Mit Sensen und Metallstäben machten die vier Musiker besondere Musik. Foto: Annemarie Mösbauer

Winklarn.Sissy Thammer, die Intendantin und Geschäftsführerin des Festivals junger Künstler Bayreuth, organisierte das Bläserkonzert „Glanz und Gloria“ der Blechbläser des „Youth symphony Orchestra of Ukraine“. Für Sissy Thammer ist es ein besonderes Anliegen, in und vor ihrem ehemaligen Elternhaus Konzerte zu veranstalten. Aufgrund der starken Regenfälle am Vortag musste das Konzert in die Pfarrkirche St. Andreas verlegt werden.

Bürgermeisterin Sonja Meier begrße in der voll besetzten Kirche die zahlreichen Besucher und Ehrengäste. Zur Einstimmung kündigte Sissy Thammer ein chinesisches Bläserensemble an. Die fünf Musiker stammen aus Zentralchina vom südlichen Ende der Seidenstraße. Das chinesische Lied, das von Freiheit und Unabhängigkeit handelt, schallte mit den zwei Trompeten, einer Posaune einer Tuba und einem Bass durch das Kirchenschiff.

Im Anschluss übernahm das „Youth symphony Orchestra of Ukraine“ das Zepter. Es wurde 2016 auf Initiative der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv gegründet. Das Orchester verfolgt das Ziel, talentierte junge Musiker aus der ganzen Ukraine zu vereinigen. Die Musiker im Alter von 14 bis 22 Jahren kommen aus den unterschiedlichsten Teilen des Landes.

Das Repertoire besteht aus Werken der Weltklassik sowie aus Werken zeitgenössischer Komponisten. Der Schwerpunkt liegt aber auf der Musik von ukrainischen Komponisten. Auf dem Programm des Bläserkonzertes standen Werke von Tielman Susato, Johann Pachelbel, Mykola Tomasyshyn, Aleksandr Porir’evic Borodin, Chris Hazell, Stephen Foster, Yevgen Kobets und klassische Medleys. Soloeinlagen vom Feinsten auf Tuba, Horn, Trompete und Posaune fesselte die Zuhörer.

Zwei Schlagzeugspieler faszinierten Augen und Ohren mit ihren akrobatischen Einlagen auf ihren Trommeln. Rhythmus und Bewegung waren aufeinander genau abgestimmt. Anschließend wurde mit Sensen und Mähstäben musiziert. Diesen Ohrenschmaus nicht nur für Freunde und Liebhaber der Blasmusik belohnten die Zuhörer immer wieder mit langanhaltenden tosenden Beifall. Das Konzert wird lange in Erinnerung bleiben.

Ein Abendgebet

  • Beifall:

    Das gemeinsame Lied mit Begleitung der Bläser schallte durch das Kirchenschiff. Lang anhaltender Schlussapplaus zeigte, alle Erwartungen waren mehr als erfüllt worden.

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