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Versammlung

Gewerkschaftler zogen durch die Straßen

Bei der Maikundgebung in Teublitz hielt Gewerkschaftssekretärin Birner die Rede. Sie hatte eine klare Botschaft.
Von Werner Artmann

Europa stand als Thema im Mittelpunkt der 1. Mai-Kundgebung in Teublitz. Foto: Werner Artmann
Europa stand als Thema im Mittelpunkt der 1. Mai-Kundgebung in Teublitz. Foto: Werner Artmann

Teublitz.„Europa, jetzt aber richtig“ lautete das Motto der Mai-Kundgebung des DGB-Ortskartells im Städtedreieck am Mittwochvormittag in Teublitz. Gestartet wurde mit einem Standkonzert am Rathausplatz mit der Blaskapelle Teublitz. Es folgte der Demonstrationszug zur Kundgebung auf dem Gelände des SC Teublitz. Hauptrednerin war die Gewerkschaftssekretärin im ver.di-Bezirk Oberpfalz, Kathrin Birner, die die kommende Europawahl und den täglichen Kampf der Gewerkschaften für soziale Gerechtigkeit und bessere Arbeitsbedingungen in den Mittelpunkt ihrer Rede stellte.

Fast 200 Gewerkschaftler aus dem Städtedreieck trafen sich am Rathausplatz in Teublitz, um nach dem Standkonzert der Blaskapelle Teublitz unter der Leitung von Lena Hofmann durch die Straßen der Stadt zum SC-Sportgelände zu marschieren.

Vorneweg die Gewerkschaftler mit ihren Transparenten, dahinter Landrat Thomas Ebeling und die Bürgermeister Maria Steger (Teublitz) und Franz Brunner (Maxhütte-Haidhof). Vor der SC-Terrasse hieß DGB-Ortskartellvorsitzender Markus Schmidt die Gewerkschaftler willkommen. Dank sagte Schmidt seinen Vorstandskollegen Rudolf Müller, Hans König und Artur Fischer für die Vorbereitung der Maikundgebung. „Der Tag der Arbeit – der 1. Mai – geht uns alle was an,“ stellte Markus Schmidt in seinen Grußworten fest.

Hansa-Betriebsratsvorsitzender Ludwig Schoyerer schilderte in kurzen Zügen die Situation des Hansawerkes und seiner Beschäftigten. Man habe vonseiten des Betriebsrates ein Konzept vorgelegt, über das am kommenden Dienstag mit der Betriebsleitung beraten wird.

Hauptreferentin Kathrin Birner stellte den 1. Mai, den Tag der Arbeit, unter das Motto „Europa, jetzt aber richtig“. Die Gewerkschaften seien schon immer für ein geeintes, demokratisches und soziales Europa gestanden. Möchte Europa die Herzen der Menschen erobern, brauche es eine Kehrtwende. „Unsere Forderungen für ein soziales Europa werden wir auch im Europawahlkampf stark machen,“ stellte Birner fest. Gerade jetzt zur Europawahl habe man die Chance, menschenverachtendes Denken eine deutliche Absage zu erteilen. Freiheit bedeute auch soziale Gerechtigkeit, die erkämpft werden müsse. Birner: „Dafür lohnt es sich zu kämpfen. Und wir tun es und werden es auch weiterhin tun. Glück auf!“ Das gemeinsam gesungene Gewerkschaftslied „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“ beendete die Maikundgebung.

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