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Ausbildung

Jugendwarte lernen Selbstverteidigung

Die Jugendleiter der Feuerwehren aus Schwandorf beschäftigten sich mit Konfliktmanagement. Fallbeispiele wurden diskutiert.

Jugendwarte des Landkreises bildeten sich unter anderem zum Thema Konfliktmanagement weiter.  Foto: Christoph Spörl
Jugendwarte des Landkreises bildeten sich unter anderem zum Thema Konfliktmanagement weiter. Foto: Christoph Spörl

Schwandorf.Die Jugendwarte der Feuerwehren im Landkreis Schwandorf trafen sich zum Seminar an der Staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg. Kreisjugendwart Christoph Spörl hatte ein umfangreiches und anspruchsvolles Programm ausgearbeitet. Als Referenten standen mit Thomas Schmid und Florian Kehl und Dieter Eberle insgesamt drei Ausbilder für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung vom Deutschen Ju-Jutsu-Verband, und vom BfSD zur Verfügung.

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Außerdem übernahmen mit Daniel Brunner und Christoph Wasser zwei Lehrer an der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg, sowie Kreisbrandmeister Christian Demleitner die Seminargestaltung. Ein besonderer Dank ging an den stellvertretenden Kreisjugendwart Peter Beer für die Organisation in der Feuerwehrschule.

Selbstverteidigung in der Praxis

Zu Beginn des Seminars wurden die Jugendgruppenleiter im Lehrsaal über das Thema „Konfliktmanagement, Selbstverteidigung, Gewalt gegenüber Einsatzkräften“ informiert. Nach der Wiederholung der Inhalte aus dem Seminar von 2018 wurden für die neuen Teilnehmer die Rechtsgrundlagen und aktuelle Fallbeispiele von Gewalt gegenüber Einsatzkräften angesprochen und die Teilnehmer auf dieses sensibilisiert. Im praktischen Teil standen einfache Selbstverteidigungstechniken auf dem Programm, die von den Teilnehmern unter Anleitung der Referenten angewandt wurden. Dazu gab man Beispiele und Fähigkeiten zur Deeskalation den Jugendwarten an die Hand. Dazu wurden unter anderem Fallbeispiele aus der Selbsterfahrung der Jugendwarte aus dem Jugendgruppenalltag im Lehrgespräch durchgesprochen, um Erfahrungen weiterzuvermitteln und erweiterte Kenntnisse zu vertiefen.

Zudem stand ein Workshop mit vier Themenschwerpunkten an, wobei sich die Teilnehmer jeweils für zwei Themenbereiche entscheiden mussten. Beim Thema Digitalfunk konnten die Teilnehmer praxisnah erleben, wie ein Handsprechfunkgerät einfach in Betrieb zu nehmen ist und wie bei der Kartenkunde gefunkt werden soll. Parallel dazu lief die Sensibilisierung der anderen Teilnehmer in den Rechten und Pflichten des Jugendwarts. Dabei testeten die Teilnehmer als „Publikumsjoker“ auf verschiedene Antwortmöglichkeiten ihre rechtliche Fitness.

Das Seminar

  • Programmpunkte:

    Die Tagesordnung des Seminars für die leiter von Jugendfeuerwehr-Gruppen umfasste die Punkte Konfliktmanagement, Selbstverteidigung, Gewalt gegenüber Einsatzkräften, Feuerwehrausbildung, Freizeitgestaltung in der Jugendfeuerwehr mit Erfahrungsaustausch sowie Neuigkeiten in der Jugendarbeit

  • Weiterbildung:

    Den Teilnehmern wurden von den Referenten verschiedenste Weiterbildungsmöglichkeiten und Freizeitangebote über den Kreisjugendring und der Jugendfeuerwehr Bayern aufgezeigt.

  • Abwechslung:

    Zum Abschluss gab es ein wenig Abwechslung im Seminaralltag. Hier wurden vergangene überörtliche Veranstaltungen reflektiert und aktuelle Termine für 2020 bekannt gegeben. Dabei wird neben dem inhaltlichen Programm stets auch der Fokus auf den Bereich Projektmanagement gelegt. Abschließend erfolgte die Reflexion des Seminars unter den Teilnehmern.

Im zweiten Durchlauf die Wahlmöglichkeit ging es um die Themenkomplexe Ausbildung und Fehler als Lernchance. Mit Hilfe der Sinneswahrnehmung verdeutlichten die Ausbilder, wie die Ausbildung bei den Jugendlichen am Effizientesten ankommt. Im zweiten Workshop wurde den Teilnehmern verdeutlicht, dass jeder Mensch im Lauf seines Lebens Fehler macht. Zunächst ermittelte man im Brainstorming Verfahren für die Ursachen, warum überhaupt Fehler entstehen. Fehler bei der Ausbildung in der Jugendfeuerwehr sind nicht unbedingt negativ, denn aus Fehlern kann man immer auch was Positives mitnehmen, lautete die Botschaft der Referenten.

Diskussion im „Abendcafé“

Am Abend diskutierten die Teilnehmer mittels einer offenen Gesprächsrunde in Form eines sogenannten „Abendcafés über individuelle Problemfälle in den einzelnen Jugendgruppen. Erfahrungen wurden ausgetauscht und über mögliche Lösungsansätze offen diskutiert. Parallel dazu wurde eine Führung durch die Räumlichkeiten der Feuerwehrschule angeboten. Dabei konnten die Jugendwarte, die verschiedensten Schulungsmöglichkeiten der Feuerwehrschule entdecken. Die Freizeitgestaltung in den Ortsjugendgruppen stand am Samstagabend als abschließender Punkt auf dem Programm. Hier berichten die Jugendwarte von ihren unterschiedlichen Erfahrungen, die sie im laufenden Jahr gemacht haben.

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