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Brauchtum

Keiner in Bayern hat mehr

Zwei neue Kreisheimatpfleger für den Landkreis Schwandorf wurden im Rahmen des Theatertags in ihr Amt eingeführt.

  • Landrat Thomas Ebeling mit den beiden neuen Kreisheimatpflegern Christina Fink-Rester und Christian Rathey Foto: Landratsamt
  • Die Mitwirkenden des Landestheaters Oberpfalz aus dem Stück „Alice im Wunderland“ waren überall am Museumsgelände unterwegs. Foto: Landratsamt

Nabburg.Mit der Berufung von Christina Fink-Rester und Christian Rathey verfügt der Landkreis Schwandorf nun über elf ehrenamtliche Kreisheimatpfleger und Kreisarchivpfleger. Nach Auskunft des bayerischen Landesvereins für Heimatpflege hat kein anderer bayerischer Landkreis so viele Heimatpfleger.

Ihre offizielle Vorstellung durch Landrat Thomas Ebeling fand am Vatertag im Rahmen der Theatertags des Landkreises Schwandorf im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen statt. Unter dem Motto „Vatertag ist Theatertag“ wartete er mit einer nie dagewesenen Vielfalt an Stücken und Teilnehmern auf. Insgesamt sieben Gruppen stellten ihre Stücke aus der laufenden oder beginnenden Festspielsaison vorstellen. In den meisten Fällen war es die erste Gelegenheit, den Vorhang der Inszenierungen ein bisschen zu lüften und einen Blick auf Stücke und Darsteller zu werfen. Zusätzlich gab es am Vatertag noch eine musikalische Begleitung durch die Nabburger Musikanten. Und die Wirtevereinigung „Gastliches Naabtal“ verwöhnte die Besucher um 15 Uhr mit Schmankerl aus der Region – und das alles war im Eintrittspreis für das Museum bereits enthalten.

„Das Doktor Eisenbarth-Festspiel“ in Oberviechtach zeigt die wahre Lebensgeschichte des talentierten und erfolgreichen barocken Wanderarztes. In Neusath-Perschen machte das Ensemble dem Publikum Lust auf die barocke Jahrmarktsatmosphäre zur Oberviechtacher Festspielzeit. Beim Kultur- und Festspielverein Bruck steht der Marktspielsommer unter dem Motto: „Geschichten aus dem New York des letzten Jahrhunderts.“ Im Juli bringt der Kultur- und Festspielverein das Stück „Arsen und Spitzenhäubchen“ auf die Bühne. Der Pascherverein Schönsee warb für die beiden Stücke „Pascher – Die Nacht der langen Schatten“ und „Irrlichter“.

In Neunburg wird der „Hussenkrieg“ im 36. Festspieljahr neu inszeniert. Der neue Regisseur Cornelius Gohlke probt ab Mai mit dem Ensemble. Im Freilandmuseum gab es schon vorab eine Szene mit dem Pfalzgrafenpaar und dem Schreiber Ott Ostmann zu sehen. Erstmals beim Theatertag dabei war die Gruppe OVIGO aus Oberviechtach, deren Steckenpferd das Improvisationstheater geworden ist.

Das Landestheater Oberpfalz spielt heuer „Alice aus dem Wunderland“ nach dem Roman von Lewis Carroll. Auf der Burg Leuchtenberg wird eine bunte Fassung für die ganze Familie auf die Bühne kommen: Voller Witz und Poesie. Beim Theatertag waren die Figuren im ganzen Museumsgelände anzutreffen. Auch Bodenwöhr warb mit dem Ring der Eisenzeit. Dort wird diesmal „Prinzessin Mäusehaut“ – ein Märchen der Gebrüder Grimm, in der eigenen Fassung von Marlene Wagner-Müller – gespielt.

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