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Schwandorf
Samstag, 22. September 2018 16° 4

Versammlung

Kräfte bündeln für Sportstadt Schwandorf

Der Stadtverband für Sport empfiehlt, mit einem Entwicklungsplan den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.
Von Ingrid Hirsch

Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl (links), Vorsitzender Thomas Fink (Mitte) und Ehrenvorsitzender Ernst Schober (rechts) verabschiedeten Anton Fleißner (Zweiter von links) und Hans Zimmermann (Zweiter von rechts) aus dem Vorstand des Stadtverbandes für Sport. Foto: xih
Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl (links), Vorsitzender Thomas Fink (Mitte) und Ehrenvorsitzender Ernst Schober (rechts) verabschiedeten Anton Fleißner (Zweiter von links) und Hans Zimmermann (Zweiter von rechts) aus dem Vorstand des Stadtverbandes für Sport. Foto: xih

Schwandorf.„Quo vadis Sportstadt Schwandorf?“ Thomas Fink sieht Handlungsbedarf. Der Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport empfiehlt einen „Entwicklungsplan“. Der Leitfaden sollte Ziele zur Zukunft der Vereine und zum Bedarf an Sportstätten formulieren.

„Agieren statt reagieren“. Diesen Appell richtet der Stadtverbandsvorsitzende vor allem an die Entscheidungsträger im Rathaus. Von dort erwartet Thomas Fink Weichenstellungen. Vereinsfusionen, ungeklärte Liegenschaften, ein sanierungsbedürftiges Stadion, Ganzjahresbad – wichtige Entscheidungen stünden an. „Wir haben eine große Vielfalt an Angeboten“, sagte der Vorsitzende bei der Jahreshauptversammlung am Montag im Sportheim der FT Eintracht Schwandorf. Sie zu erhalten und die Kräfte zu bündeln, sei die Herausforderung der Zukunft. Dazu bedürfe es eines Plans, so Fink.

Unter dem Dach des Sportverbandes sind 44 Sport- und Schützenvereine mit 11 370 Mitgliedern zu Hause. Davon 3960 Kinder und Jugendliche. 162 Übungsleiterlizenzen sind vergeben. Der größte Verein bleibt der Skiclub mit 1262 Mitgliedern, gefolgt vom TSV Schwandorf (965), dem Sportanglerverein (927), dem SC Ettmannsdorf (672) und dem FC Schwandorf (565). Der kleinste Verein, die Jura-Wanderer Bubach, hat 25 Mitglieder.

Der Vorstand

  • Abschiede:

    Vorsitzender Thomas Fink und Ehrenvorsitzender Ernst Schober verabschiedeten Anton Fleißner nach 18-jähriger Schriftführer- und Hans Zimmermann nach 30-jähriger Schatzmeistertätigkeit mit einem Geschenk.

  • Ämter:

    Ihre Aufgaben übernehmen Gerhard Ubl (Schriftführer) und Heiko Sedelmaier (Kassier). Vorsitzender bleibt Thomas Fink, Stellvertreter Karl Bachl. (xih)

Ein großes Problem bleibt die Hallenbelegung. Es habe sich mit dem Abriss der Lindenschule-Halle verschärft, so der Vorsitzende. Auch die häufige Nutzung der Oberpfalzhalle für gesellschaftliche Veranstaltungen bringe die Vereine in Schwierigkeiten. Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl kündigte eine Neuordnung der Förderrichtlinien an, weil die bisherige „Durchbuchungspraxis“ für die Hallennutzung aus steuerrechtlichen Gründen nicht mehr möglich sei. „Wir werden aber eine Lösung finden, mit der die Vereine zufrieden sind“, ist Ulrike Roidl überzeugt.

BLSV-Kreisvorsitzender Roger Anders und der Vorsitzende des Oberpfälzer Schützenbundes und des Landkreissportverbandes, Franz Brunner, lobten den Sportbetrieb in der Kreisstadt. Eintracht-Vorsitzender Dieter Jäger hieß die Vereinsvertreter im FT-Sportheim willkommen.

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