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Politik

Neues Baugebiet in Bruck kommt voran

Der Hauptausschuss des Marktrats hat den Plan „Am Hinteren Markt – Teil II“ gebilligt. Zwölf Bauplätze entstehen hier.
Von Max Schmid

Die Museumsstraße in Mappach soll ein verkehrsberuhigter Bereich werden. Vor einer Entscheidung sollen Verkehrsdaten erhoben werden. Foto: smx
Die Museumsstraße in Mappach soll ein verkehrsberuhigter Bereich werden. Vor einer Entscheidung sollen Verkehrsdaten erhoben werden. Foto: smx

Bruck.Bürgermeister Hans Frankl informierte eingangs der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses, dass sich die Aufstellung des Bebauungsplans „Am Hinteren Markt – Teil II“ etwas verzögert habe, weil vom Landratsamt (Untere Immissionsschutzbehörde) gefordert wurde, die vorliegende schalltechnische Untersuchung, die aus dem Jahr 2004 stammte, zu aktualisieren. Dies sei nun erfolgt und die Ergebnisse würden im vorliegenden Entwurf des Bebauungsplans berücksichtigt.

Bauingenieurin Julia Forster vom Büro Preihsl und Schwan erläuterte den Mitgliedern des Hauptausschusses die Aufstellung des Bebauungsplans. Den Beschluss dazu hatte der Marktrat im Dezember 2018 gefasst und dabei die Anwendung eines „beschleunigten Verfahrens“ nach den Vorgaben des Baugesetzbuchs festgelegt. Forster informierte, dass im Neubaugebiet zwölf Bauparzellen mit Größen zwischen 481 und 788 Quadratmetern zur Verfügung stehen werden, die mit Ein- oder Zweifamilienhäusern in offener Bauweise bebaut werden können.

Grünland wird Bauland

Der Geltungsbereich des neuen Bebauungsplans umfasst nach der Darstellung des Landschaftsarchitekten Gottfried Blank natur- und artenschutzrechtliche Belange, das Areal wird bisher als landwirtschaftliches Grünland genutzt. In Teilbereichen im nordöstlichen Teil des Geltungsbereiches gebe es einen geschotterten Erschließungsweg mit heckenartigen Gehölzen. Im Süden grenze das Bauland an weiteres Intensivgrünland, im Westen, Norden und Osten an bestehende Siedlungsstrukturen an. Forster verwies auf die Erschließung des Neubaugebiets durch zwei Stichstraßen über die bestehende Hans-Sachs-Straße.

Museumsstrasse

  • Antrag:

    Der Antrag von zwei Anwohnern auf Anordnung eines verkehrsberuhigten Bereichs in der Museumsstraße in Mappach wurde zurückgestellt, bis die tatsächlichen Verkehrsdaten mit den gemeindlichen Verkehrsmessgeräten erfasst und ausgewertet sind.

  • Begründung:

    Grund für den Antrag war, dass das Tempolimit von 30 km/h nicht eingehalten werde und dadurch die Unfallgefahr besonders für Kinder steige.

Marktrat Manfred Pfauntsch (Grüne) forderte durchlässige Zäune und den Einbau ökologisch sinnvoller Wasserzisternen. Auf Nachfrage schätzte er die Kosten für eine Zisterne auf rund 3000 Euro. Sein Antrag wurde mit 6:3 Stimmen abgelehnt, der Bebauungsplan mit Grünordnungsplan wurde hingegen gebilligt und wird nun den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme zugeleitet.

Stadtentwicklung

Bau-Boom lockt die Neubürger

Neuer Rekord in Nittenau: Die Stadt hat jetzt 9464 Einwohner. Das Wachstum geht weiter und bringt Herausforderungen mit sich.

Im weiteren Sitzungsverlauf gab es für folgende Bauvorhaben jeweils ein einstimmiges Votum: Antrag auf Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle in der Kobl-Straße im Ortsteil Sollbach mit folgenden Ausmaßen: Länge 15 Meter, Breite zehn Meter, mit Satteldach und einer Firsthöhe von 11,39 Metern; Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in der Bahnhofstraße; Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses im Leitenweg mit Befreiung von den Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplans für die Grundflächenzahl, die Geschossflächenzahl und die Dachgauben; Antrag auf Ausbau eines Dachgeschosses mit Gewerberäumen und Garage in der Bürgermeister-Berger-Straße; Tekturplan für ein Einfamilienhaus in Sollbach.

Zuschuss für Verkehrsschule

Bürgermeister Hans Frankl informierte, dass die Polizeiinspektion Burglengenfeld wegen der Gewährung einer finanziellen Unterstützung zur Anschaffung neuer Fahrräder für die mobile Jugendverkehrsschule des Landkreises nachgefragt habe. Andere Kommunen hätten bereits Zuschüsse von jeweils 1000 Euro zugesagt, gab Frankl bekannt. In Anerkennung der wichtigen Arbeit für die Verkehrserziehung gewährte der Hauptausschuss ebenfalls 1000 Euro. Gegen das Wohnprojekt der Stadt Nittenau am Ödischbach gab es keinerlei Einwände.

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