mz_logo

Schwandorf
Freitag, 25. Mai 2018 22° 4

Karneval

Tausende huldigten den Rummlfelsern

Die MZ-Leser haben den Fischbacher Faschingszug zum schönsten im Landkreis gewählt. Der ganze Ort war im Ausnahmezustand.
Von Renate Ahrens

NITTENAU.Kein Wunder ist es, dass die MZ-Leser den Faschingszug in Fischbach zum schönsten im Landkreis gewählt haben: Origineller, fröhlicher und bunter kann man nicht feiern als in dem kleinen Ort, durch den sich am Dienstagnachmittag geschmückte Wagen und lustiges Fußvolk schlängelten und tanzten.

Ganz Fischbach war im Ausnahmezustand: Tausende fantasievoll verkleidete Besucher von überall her waren gekommen und jubelten bei strahlendem Sonnenschein (diesen hatte Faschingspräsident Roland Vogl bereits vor zwei Wochen versprochen) am Straßenrand. Am Ortseingang konnte man sich vorab an der Bar des Sportvereins ein Gläschen zum Auftakt genehmigen und sich dann ins Getümmel stürzen. Rummel, rummel – so schallte es durch Fischbach.

Mehr Bilder vom Faschingszug sehen Sie hier:

Fischbacher Faschingszug 2018

Kinder waren mit Eimern und Taschen bewaffnet, um die Bonbonregen aufzufangen; ein findiger Hobbyangler hatte dazu gar seinen Kescher mitgebracht. Die närrischen Hoheiten der Umgebung wie die Prinzenpaare des Partnervereins Seelania aus Steinberg und auch der Faschingsgesellschaft Allotria aus Nittenau gaben sich die Ehre, ließen sich huldigen und warfen persönlich Popcorn und Lutscher unters Volk. Mit dabei waren natürlich die jeweiligen Garden in ihren schönen Kostümen.

Die drei Nittenauer Bürgermeister Albert Meierhofer, Karl Bley und Jürgen Kuprat mischten sich als Superman und Batman unters Volk. Foto: Renate Ahrens

Unter das Fußvolk hatten sich auch die drei Bürgermeister – besser gesagt Superman und Batman – Karl Bley, Albert Meierhofer und Jürgen Kuprat gemischt. Organisiert wird der Zug seit 36 Jahren von der Fischbacher Faschingsgesellschaft D’Rummlfelser, die auch viel Wert auf die Ausbildung des närrischen Nachwuchses legt.

Eine Augenweide waren deshalb ihre Kinder- und Jugendgarden, die neben der Erwachsenengarde, dem Elferrat und den „Sexy Ladies“ mit viel Spaß und Können durch Fischbach zogen und strahlten. Wie immer werden auf den bunten Wagen lustige Begebenheiten aus dem Dorfleben aufs Korn genommen und fantasievoll in Szene gesetzt. So gab es einen nachgestellten Weihnachtsmarkt auf einem Wagen, weil ein Nittenauer Verein dort kalte Würstl verkauft hatte.

Alle Texte rund um den Fasching in und um Schwandorf finden Sie hier.

Dem Christian Kaiser, so wird verkündet, hörte gar die Kaffeemaschine nicht auf zu laufen, so dass er mit dem Füllen der Tassen nicht nachkam. Klein, aber fein, und sehr erfinderisch und ideenreich ist dieser Faschingszug, so finden die Besucher, die noch lange bleiben und im Wirtshaus diesen letzten Faschingstag genießen. Doch nach dem Fasching ist vor dem Fasching – D’Rummlfelser freuen sich jetzt schon darauf.

In unserem Faschingszug-Voting hat Fischbach das Rennen gemacht. Die MZ-Leser konnten bis Aschermittwoch abstimmen:

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht