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Versammlung

Wahl mit Blick in die Zukunft

Die Feuerwehr Kleinwinklarn stellte erste Weichen für die Neuwahlen 2025 und schuf dafür zwei neue Stellvertreterposten.
Von Ralf Gohlke

Bei der Feuerwehr Kleinwinklarn läuft alles rund. Die Vorstandschaft und die Kommandanten wurden in ihren Ämtern bestätigt. Foto: R. Gohlke
Bei der Feuerwehr Kleinwinklarn läuft alles rund. Die Vorstandschaft und die Kommandanten wurden in ihren Ämtern bestätigt. Foto: R. Gohlke

Kleinwinklarn.Die Anlieferung des neuen Löschfahrzeuges TSF zählte zu Höhepunkten im Vereinsjahr der Feuerwehr Kleinwinklarn. Darauf wiesen sowohl der Vorstand Herbert Hauser als auch Kommandant Martin Roiger im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Jägerhof hin. Auch ansonsten hatte die Wehr einiges über Vorhaben und Aufgaben zu berichten, sowohl beim Verein als auch den Aktiven. Besonders Kreisbrandmeister Ferdinand Duscher freute sich über die erfolgreiche Jugendarbeit.

Bürgermeister Martin Birner leitete zunächst die Wahlgänge für die Vorstandschaft und die Kommandanten. Bei den herausragenden Ämtern ergaben sich keine Veränderungen. Allerdings wurde mit Christian Blum erstmals ein zweiter stellvertretender Vorsitzender und mit Stefan Roith erstmals ein stellvertretender Kassier gewählt, mit Blick auf mögliche Veränderungen bei der Wahl 2025. Martin Birner und KBM Ferdinand Duscher lobten den Zusammenhalt in der Wehr und die aktive Jugendarbeit. Sie zu unterstützen bedeute einen Mehrwert.

An den Beginn seines Berichtes stellte Vorstand Herbert Hauser die ersten Besprechungen mit Bürgermeister Martin Birner, bei der es um die Vorstellungen zur Umsetzung eines kombinierten Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshauses ging. Nach sorgfältiger Abwägung sei die „Variante III“ beschlossen worden, verbunden mit kleineren Abänderungen. Er bedankte sich bei Bürgermeister und Stadtrat für das positive Abstimmungsergebnis im November.

Wehr hat ein neues Fahrzeug

Kurz ging Hauser auf die Anlieferung des neuen TSF ein, einem von sechs Fahrzeugen, die in einem Pool gemeinsam von der Stadt und einer VG-Gemeinde beschafft worden waren. Hauser listete 19 offizielle Termine auf, an denen sich Mitglieder des Feuerwehrvereines beteiligt hatten, vom Maibaum-Aufstellen in Meißenberg bis zur eigenen Christbaumversteigerung. Auch die Mitglieder mit „runden Geburtstagen“ würdigte er noch einmal.

Erfreut stellte der Vorsitzende fest, dass sich der Stand von 177 Mitgliedern unverändert gehalten habe. Bei allen, die ihn in seiner und der Arbeit unterstützt hätten, bedankte sich Herbert Hauser zum Teil namentlich. Darin schloss er besonders die Jugendwarte Christina Mehrl und Tobias Roiger mit ein, ebenso wie den Kommandanten Martin Roiger und seinen Stellvertreter Daniel Hauser.

Den Mitgliederstand gliederte Kommandant Martin Roiger noch genauer auf. Er setze sich zusammen aus 14 Jugendlichen, 135 Mitgliedern zwischen 18 Jahren und 65 Jahren und 28 Mitgliedern, älter als 65 Jahre. Das sich das neue Fahrzeug bereits bewährt habe, zeigte sich bei seiner Auflistung der sechs Einsätze.

So fielen die beiden Brandeinsätze bereits in die Zeit nach der Indienststellung. Ergänzt wurde das Einsatzgeschehen durch zwei technische Hilfeleistungen und zwei Sicherheitswachen bei Veranstaltungen.

Kurz schilderte Roiger noch einmal Details der Einsätze, bevor er feststellte, dass die Wehr bereits vor einer Woche erneut alarmiert worden war. Am 4. Februar war ein Baum unter der Schneelast zusammengebrochen und musste von einer Straße entfernt werden.

Aktive bilden sich weiter

Ein umfangereiches Pensum hatten die Aktiven im Bereich Ausbildung und Übungen zu absolvieren. Nach entsprechender Unterweisung stünden der Wehr derzeit elf Fahrer für das neue Auto zur Verfügung, ebenso wie die notwendigen Maschinisten. Ausführlich listete der Kommandant die technischen Daten und die umfangreiche Ausstattung des TSF auf. Insgesamt sei die Feuerwehr dadurch für ihre Einsätze gestärkt worden.

Den Bericht für die Jugendarbeit lieferte Tobias Roiger ab. Die Anzahl von 14 Mitgliedern gliederte er in sechs Mädchen und acht Jungen. Sie unterzogen sich erfolgreich der Prüfung zur Jugendflamme III, der Deutschen Jugendleistungsspange und dem Wissenstest. Zur allgemeinen Jugendarbeit rechnete er die Teilnahme am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr.

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