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Planung

Weichen gestellt für die „Waldfabrik“

Die Stadt Schwandorf ändert den Flächennutzungsplan für das Horsch-Projekt. Nun muss noch die Regierung zustimmen.
Von Hubert Heinzl

Die Horsch Maschinen GmbH will am Stammsitz erweitern. Foto: Heinzl
Die Horsch Maschinen GmbH will am Stammsitz erweitern. Foto: Heinzl

Schwandorf.Der Stadtrat hat am Montag den planerischen Rahmen für die geplante „Waldfabrik“ der Horsch Maschinen GmbH neu gefasst. Einstimmig fasste das Gremium den sogenannten Feststellungsbeschluss für eine Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich des Gewerbegebiets Sitzenhof. Der Flächennutzungsplan ist jetzt nur noch von der Regierung der Oberpfalz zu genehmigen.

Vorangegangen waren zwei öffentliche Auslegungen, zuletzt im Mai dieses Jahres. Wie Baudirektor Reinhard Schade erläuterte, gingen bei der zweiten, verkürzten Auslegung „keinerlei Hinweise aus der Öffentlichkeit“ bei der Stadt ein. Von den beteiligten Behörden und anderen Trägern öffentlicher Belange blieben laut Schade „viele ohne Stellungnahme“; bei den erfolgten Einwendungen habe es „keine wesentlichen Hinweise und Anregungen“ gegeben. Der erforderliche Feststellungsbeschluss fiel denn auch einstimmig und ohne weitere Diskussion.

Wie berichtet, plant die Horsch Maschinen GmbH am Stammsitz in Sitzenhof eine Investition in zweistelliger Millionenhöhe, um Platz zu schaffen für Mitarbeiter, Agrarmaschinen und neue Ideen. Etwa ein Drittel der rund 12 000 Quadratmeter großen neuen „Waldfabrik“ soll auf eine Aufstellfläche für die Hightech-Produkte entfallen. Dazu kommen eine 4200 Quadratmeter große Produktions- und eine noch etwas großzügiger dimensionierte Logistikhalle. Bauantrag Nummer zwei betrifft eine Lackiererei, die nach dem umweltfreundlichen Pulververfahren arbeitet.

Im Zuge des dritten Projekts soll das firmeneigene „Agricultural Centre for Innovation“ (ACI) einen Anbau erhalten. Um rund 50 dürfte die Zahl der Ingenieure, Elektroniker oder Software-Entwickler steigen, die hier an Produktlösungen tüfteln. Baubeginn für das ACI soll bereits im Juli sein; dann folgen die eigentliche „Waldfabrik“ und zum Schluss die Lackiererei. Insgesamt will Horsch am Standort rund 24 Millionen Euro investieren. Die Erschließung soll vorerst weiter ´über die Allee erfolgen; andere Pläne wurden vorerst zurückgestellt.

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