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PARSBERG/BERATZHAUSEN.

Werkschau ehrt Josef Rödl

Lions-Club Oberpfälzer Jura zeigt alte Film- und neue Theaterproduktion des Darshofener Regisseurs.

Josef Rödl (r.) hatte in München mit dem großartigen Thomas Meinhardt als Hauptdarsteller großen Erfolg mit „Tage wie Nächte“.Foto: Röhrl

Zwei Tage rund um das Schaffen des aus Darshofen bei Parsberg stammenden Regisseurs Josef Rödl bieten die „Kino- und Theatertage im Labertal“. In der Hammermühle bei Beratzhausen wird am Samstag (20 Uhr) der 1978 in Darshofen mit Laien-Darstellern gedrehte Film „Franz – Der leise Weg“ gezeigt. Am Sonntag folgt ab 19 Uhr das jüngste Werk Rödls, das von ihm geschriebenes und ebenso inszeniertes Theaterstück „Tage wie Nächte“. Der Erlös des gesamten Wochenendes wird vom Veranstalter Lions-Club „Oberpfälzer Jura“ der Alzheimer-Gesellschaft Oberpfalz gespendet.

Die Filmpräsentation ist eine Rückkehr an den Drehort, denn Sequenzen der Handlung um einen behinderten Außenseiter der Gesellschaft sind in der Hammermühle in Beilnstein bei Beratzhausen gedreht worden. Mit „Franz – der leise Weg“ war Josef Rödl 1978 die große Entdeckung der Hofer Filmfestspiele. Zwei Jahre später wurde das Drama, bei dem die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit Rödls mit Kameramann Karlheinz Gschwind begonnen hatte, im ZDF gezeigt.

Am Sonntag folgt „Tage wie Nächte“. Diese Produktion wurde heuer im Münchener „Metropol“-Theater (auch Co-Veranstalter in Beratzhausen) uraufgeführt. In dem Ein-Personen-Stück mit dem großartigen Thomas Meinhardt als Darsteller geht es um Demenz. „Eine schauspielerische Bravourleistung in einem beklemmenden 60-minütigen Theaterstück, das zweifellos eine der erschütterndsten, da realistischten Bühnenschöpfungen der letzten Jahre darstellt“, urteilte der Münchener Merkur.(lr)

Es gibt noch Karten an der Abendkasse sowohl als Einzel- als auch als Kombi-Ticket (für beide Abende).

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