Raus aus der Gefahrenzone
Chancenwucher beim TB: Roding ist bei der SpVgg Landshut auf der Suche nach der Kaltschnäuzigkeit

Nach der Spielpause geht es nun nach Landshut – Die SpVgg ist für den TB ein unbeschriebenes Blatt

29.09.2023 | Stand 29.09.2023, 21:34 Uhr

Mit einem Sieg in Landshut könnten sich die Rodinger (in Rot) in der Tabelle wieder es Luft verschaffen. Foto: Tschannerl

Spielfrei hieß es am letzten Wochenende für den TB 03 Roding in der Fußball-Landesliga Mitte. Somit nicht verloren, aber in der Tabelle dennoch auf den elften Rang abgerutscht und den Abstiegsrelegationsplätzen bedrohlich nahe gekommen.

„Bei der vermeidbaren 1:3-Niederlage in Deggendorf haben wir uns durch individuelle Fehler und eine fahrige Chancenverwertung selber auf die Verliererstraße gebracht“, analysierte Trainer David Romminger.

Die Rodinger mussten am spielfreien Tag mit ansehen, wie sich Mitkonkurrenten mit überraschenden Ergebnissen tabellarisch verbessern konnten. Mit Siegen machten SC Luhe-Wildenau in Bogen, die SpVgg Ruhmannsfelden beim SV Schwandorf-Ettmannsdorf und die SpVgg Osterhofen in Lam Boden gut.

Unbeschriebenes Blatt



Der TB Roding tritt heute (Anstoß: 15 Uhr) bei der SpVgg Landshut an, die beim ASV Burglengenfeld mit 1:3 Toren unterlag und mit drei Siegen, drei Remis und sechs Niederlagen mit 12 Punkten den 14 Tabellenplatz belegt. Die SpVgg wurde aus der Süd-Gruppe der LL Mitte zugeteilt und ist für die TBler ein relativ unbeschriebenes Blatt. Die Teams in der Süd-Gruppe gelten als sehr spielstark und davon konnte sich Romminger am letzten Wochenende überzeugen.

Der TB 03 weist auf Rang 11 nur einen Zähler mehr auf und muss aufpassen nicht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. „In den letzten Begegnungen waren wir sehr konstant inkonstant und die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig“, resümiert Romminger. Zudem kassierte man zu viele Gegentore.

Durch den spielfreien Tag standen dem Trainerteam Romminger/Porsch zwei Trainingswochen zur Verfügung. Zum einen für die Regeneration und den Kopf frei zu bekommen, zum anderen Spielformen zu präzisieren und den Torabschluss zu perfektionieren. Mit einem erfolgreichen Auftritt in Landshut könnte nach einem Drittel der Spiele eine Trendwende eingeläutet werden, dazu ist aber eine verbesserte Mannschaftsleitung erforderlich.

Nächste englische Woche



Die SpVgg mit Spielertrainer Kevin Pino Tellez wird alles in die Waagschale werfen, um sich von der Gefahrenzone etwas absetzen zu können. Beide Teams plagen sich mit ähnlichen Problemen. Bleibt abzuwarten, wer die besseren Lösungen findet und was Zählbares verbuchen kann. Man sei zwar nach einem Drittel Spielzeit im Soll, betont der Chefanweiser, doch etwas Zählbares aus Landshut täte gut, denn es steht schon die nächste englische Woche an. Die Verletztenliste habe sich nicht groß verkürzt, hinter ein, zwei Spielern stehe noch ein Fragezeichen für einen Einsatz.

rsr